Neubau B67 Reken-Dülmen 

22.03.2026 Reken / Dülmen (straßen.nrw). Der Neubau der B67 zwischen Reken und Dülmen schreitet weiter voran. Aktuell sind die Straßenbauarbeiten im letzten Bauabschnitt (BA 2.2) gestartet, in diesem Zuge ist es notwendig, die direkte Wirtschaftswegeverbindung von der L600 in den nördlichen Bereich „Stevede“ zu sperren. Dies wird voraussichtlich in den nächsten Tagen erfolgen. Gemäß der planfestgestellten Planung wird diese Wirtschaftswegeverbindung auf Dauer durch einen neuen Wirtschaftsweg parallel zur neuen B67 abgefangen. Die Anlieger sind über die bauausführende Firma bereits informiert worden. Straßen.NRW wird  über die zuständige Leitstelle auch für die Rettungswege über die veränderte Anfahrt informieren, gleiches gilt für die Müllabfuhr.

Aktueller Stand zum Neubau der B67 zwischen Reken und Dülmen: Das Jahr 2026 steht im Zeichen des Straßenbaus

Reken / Dülmen: Die B67 wächst – kontinuierlich schreiten die Arbeiten für die neue rund 15,6 Kilometer lange Strecke, die nicht nur einen Lückenschluss bedeutet, sondern gleichzeitig auch eine Entlastung für den Ortsteil Merfeld bringen soll.  Im vergangenen Sommer wurde der Abschnitt in der neuen Verbindung bis Merfeld für den Verkehr freigegeben und der weitere Ausbau schreitet stetig voran. In den kalten Wintermonaten arbeitete Straßen.NRW insbesondere weiter an der Fertigstellung der Brückenbauwerke. Zum Schutz vor Kälte wurden teils aufwendige „Einhausungen“ vorgenommen, damit darunter die Betonarbeiten durchgeführt werden konnten.

Ab Ende März werden durch die kontinuierlichen Arbeiten 23 von 24 Bauwerken fertiggestellt sein. Zudem konnte zu Beginn des Jahres das letzte Baulos vergeben werden, so dass nun auch die Straßenbauarbeiten in den Abschnitten 2.3. und 2.2. parallel stattfinden. Der Abschnitt 2.3. Merfeld bis K48 / Bahnübergang soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein – allerdings hat er für den Verkehr dann noch keine Funktion, weil eine Anbindung ohne die Fertigstellung des Abschnitts 2.2. von Reken bis zur K48 bautechnisch nicht möglich ist. Heißt: Die nächste Freigabe ist die gemeinsame Freigabe der Abschnitte 2.2. und 2.3. und bedeutet gleichzeitig die Gesamtfreigabe der Strecke, diese ist weiterhin in 2027 geplant.

Ein wichtiger Aspekt bei der Umsetzung der Baumaßnahme ist die umweltfachliche Baubegleitung. So sind im Frühjahr und Sommer beispielsweise bestimmte Ruhe- und Brutzeiten einzuplanen, dementsprechend müssen die Arbeiten in den Abschnitten koordiniert werden. Für die Maßnahme erfolgt zudem ein vielfältiger ökologischer Ausgleich direkt an der Trasse sowie auf umliegenden Kompensationsflächen in einer Gesamtgröße von rund 130 Hektar.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 140 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.