Internationaler Tag des Wassers:  Wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung

WERBUNG
– Gemeinsam für Wasser: Aktion in Mülheim setzt Zeichen
19.03.2026 Mülheim an der Ruh
r (pm). Anlässlich des Internationalen Tag des Wassers am 22. März wird weltweit wieder auf die Bedeutung von Wasser als unverzichtbare Lebensgrundlage aufmerksam gemacht. 2026 steht der Aktionstag unter dem Motto „Water and Gender („Wasser und Geschlecht“) und rückt die enge Verbindung zwischen sicherem Zugang zu Wasser und Geschlechtergerechtigkeit in den Fokus. Es zeigt, dass insbesondere Frauen und Mädchen weltweit überproportional von Wasserknappheit betroffen sind. Der Slogan „Where water flows, equality grows“ betont, dass nachhaltige Wasserlösungen auch zur Förderung von Chancengleichheit beitragen.

Denn in Regionen ohne funktionierende Trinkwasserversorgung, müssen vor allem Frauen und Kinder täglich kilometerlange Wege zurücklegen, um Wasser zu holen. Wasserschleppen gehört für sie zum Alltag, während Schule und Bildung für die Jüngsten oft auf der Strecke bleiben. Hierzulande ist die Situation erfreulicherweise eine andere. „Wir drehen den Wasserhahn auf und erhalten jederzeit frisches Trinkwasser – wann und so viel wir wollen. Es ist für uns selbstverständlich, wir denken kaum mehr darüber nach“, betont RWW-Geschäftsführerin Simone Ehlen und verweist auf den hohen Versorgungsstandard vor Ort.

Spenden für Wasserprojekte

In zahlreichen Entwicklungsländern müssen viele Menschen mit wenig Wasser auskommen. Oft ist dieses zudem verunreinigt und Ursache für Krankheiten und eine hohe Kindersterblichkeit. In Mülheim macht die Aktion „Wanden für Wasser“ darauf aufmerksam, was Kinder in vielen Regionen der Welt täglich leisten müssen: Wasserschleppen über große Distanzen. Am Samstag, 21. März, machen mehr als 300 Schüler*innen darauf aufmerksam, in dem sie ihre mit Wasser gefüllten Flaschen über die rund drei Kilometer lange Strecke vom Haus Ruhrnatur zum Aquarius tragen.

Den Partnern der Gemeinschaftsaktion – drei Mülheimer Schulen, die Hochschule Ruhr-West, der Rotary Club Mülheim-Uhlenhorst und der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft – ist es wichtig, nicht nur auf Missstände aufmerksam zu machen, sondern auch Spenden für wasserwirtschaftliche Projekte der Kindernothilfe in Burundi zu sammeln. Dabei zeigt sich ein großer Effekt: Jeder gesammelte Euro vervierfacht sich. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert solche Projekte im Verhältnis 1+3. So wurden 2025 aus gesammelten 11.000 Euro am Ende rund 45.000 Euro.

Internationaler Tag des Wassers

Der Tag des Wassers wurde 1992 von der UN-Generalversammlung beschlossen. Seit 1993 findet der Weltwassertag jährlich am 22. März statt und ruft Staaten weltweit dazu auf, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Nutzung und zum Schutz der Wasserressourcen umzusetzen.

Mehr Informationen:

Über RWW:
Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH mit Sitz in Mülheim an der Ruhr ist Teil der Westenergie-Gruppe im E.ON-Konzern. Mit 450 Mitarbeitenden versorgt sie über ein gut 4.000 Kilometer langes Rohrnetz mehr als 1.000.000 Menschen und Betriebe mit Trinkwasser. Zu den belieferten Kommunen zählen Bedburg, Bergheim, Bottrop, Dorsten Elsdorf, Gladbeck, Kerpen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Reken, Rheurdt, Velen und Wettringen sowie Teile von Raesfeld, Gescher und Schermbeck. Darüber hinaus ist RWW Vorlieferantin in Titz, Erftstadt, Velbert, Wülfrath, Teilen Ratingens und Borkens.