Haushalt 2026 verabschiedet

19.12.2025 Reken (bli). In der Sitzung des Gemeinderates am vergangenen Donnerstag wurde die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2026 einstimmig beschlossen. Am Ende der Ratssitzung wurde Kämmerin Annette Höller offiziell verabschiedet.

Bürgermeister Manuel Deitert hatte in der Ratssitzung am 12. November den Entwurf der Haushaltssatzung den Ratsmitgliedern präsentiert. (siehe Reken-erleben-Bericht vom 14.11.2025). In den folgenden Wochen wurde in den Fachausschüssen über die jeweiligen Produktbereiche beraten. (siehe Reken-erleben-Bericht vom 11.12.2025). Außerdem lag der Haushaltsentwurf öffentlich aus.

Vor der Abstimmung hielten die Fraktionsvorsitzenden ihre Haushaltsreden. Durchweg positiv hervorgehoben wurde, dass der Haushalt ausgeglichen ist und die Gemeinde schuldenfrei ist, trotz aller Herausforderungen, wie durch steigende Umlagen für Kreis, Land und Bund sowie Jugendamtsumlage. Die Gebühren bleiben weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Außerdem lobten die Fraktionen die Investitionen für das gemeinschaftliche Wohl, beispielsweise für Kindergärten, Schulen, Jugendliche, Sportstätten, Vereine, Feuerwehr und das Mühlengelände, durch die Nutzung von Fördermitteln. Neben den vielen positiven Punkten wurde auch Kritik ausgeübt. So wurden die Wünsche geäußert, dass mehr in bezahlbaren Wohnraum investiert und die vorhandene Klimapolitik weiterentwickelt werden müsse, sowie Tempo 30 auf der Bahnhofstraße notwendig sei. 

Neben einigen wenigen Kritikpunkten standen die positiven Aspekte im Vordergrund, sodass der Rat einstimmig für folgenden Beschlussvorschlag votete: „Der Gemeinderat beschließt die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2026 nebst Anlagen unter Berücksichtigung der noch vorzunehmenden Ergänzungen in der von der Verwaltung vorgelegten Fassung. Der Beschluss beinhaltet auch den Wirtschaftsplan 2026 der Gemeindewerke Reken.“

Im Anschluss an die Sitzung des Gemeinderates wurde Kämmerin Annette Höller verabschiedet. Bürgermeister Manuel Deitert bedankte sich bei ihr für 43 Jahre im öffentlichen Dienst, insbesondere für ihren herausragenden Einsatz bei der Bearbeitung der Haushaltsabschlüsse.