{"id":4235,"date":"2024-05-16T19:38:00","date_gmt":"2024-05-16T17:38:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.reken-erleben.de\/?p=4235"},"modified":"2025-06-17T19:38:40","modified_gmt":"2025-06-17T17:38:40","slug":"kreativitaets-training-mit-einer-professionellen-schriftstellerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reken-erleben.de\/?p=4235","title":{"rendered":"Kreativit\u00e4ts-Training mit einer professionellen Schriftstellerin"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Autorin Alida Bremer war zu Gast am Gymnasium der Mariannhiller Missionare.<br>16.05.2024 Maria Veen<\/strong>&nbsp;(pi). Wie bekommt man es eigentlich hin, ein ganzes Buch zu schreiben? Wie schafft man es, dass einem immer wieder etwas Neues, Ungew\u00f6hnliches einf\u00e4llt? Und: Kann man vom Verfassen von Geschichten und Gedichten eigentlich leben?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" id=\"system-readmore\"\/>\n\n\n\n<p>Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es am vergangenen Montag, dem 13. Mai, in der Aula. Und zwar von einer \u201eechten&#8220; Schriftstellerin: Alida Bremer, eine renommierte Gedichte- und Romanautorin, \u00dcbersetzerin und Literaturwissenschaftlerin, kam quasi direkt vom Lyriktreffen M\u00fcnster an das Gymnasium in Maria Veen. Hier erz\u00e4hlte sie Jugendlichen aus den 9. Klassen von ihrer Arbeit und von ihren Werken. Aber nicht nur das: Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler probierten mit ihrer Hilfe auch, selbst kreativ zu sein und eigene literarische Texte zu verfassen.<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.reken-erleben.de\/images\/05-2024\/GMV-bremer03-Lesung.jpg\" alt=\"GMV bremer03 Lesung\"><br>Zun\u00e4chst einmal erkl\u00e4rte Alida Bremer, dass man Gedichten viel h\u00e4ufiger begegnet, als man denkt, denn auch Songs h\u00e4tten ja auch Texte \u201eaus der Tradition des Gedichte-Schreibens\u201c. Auch Taylor Swift beispielsweise sei ja Lyrikerin, die ihre Texte mit Musik kombiniert. Und w\u00e4hrend man in Romanen und Erz\u00e4hlungen viel mehr Platz habe, um seine Gedanken zu entfalten, ginge es in Gedichten \u2013 wie der Name ja schon sagt \u2013 darum, Gedanken k\u00fcnstlerisch \u201ezu verdichten\u201c. An eigenen Beispielen erkl\u00e4rte sie, wie man so etwas ein\u00fcben k\u00f6nne: zum Beispiel, indem man ein Wort senkrecht schreibe und dann versuche, die Buchstaben jeweils als Anfang eines Verses zu verwenden. Oder man versuche, eine andere Perspektive einzunehmen und aus dieser einen Text zu verfassen.<br>Dies war der Startschuss f\u00fcr den praktischen, kreativen Teil: Alida Bremer hatte unterschiedliche Karten mitgebracht, auf denen jeweils ein Tier oder eine ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeit verzeichnet war. Dann sollten sich die Jugendlichen vorstellen, in dieser Rolle ein Gedicht oder eine kleine Erz\u00e4hlung zu verfassen. Wie ist es, als Ameise durch einen Klassenraum zu krabbeln oder als Fledermaus durch die G\u00e4nge zu fliegen oder in einem Raum \u201eabzuh\u00e4ngen\u201c? Oder was w\u00fcrde Pablo Picasso denken, wenn er am Unterricht teiln\u00e4hme oder sich im GMV umschauen w\u00fcrde? Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hatten viel Spa\u00df dabei, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, sodass nachher viele unterhaltsame, aber auch nachdenkliche Texte vorgetragen wurden. Alida Bremer zeigte sich angetan von den Gedichten und kurzen Erz\u00e4hlungen. Sie ermutigte die Jugendlichen, sich weiter daran auszuprobieren, mit Sprache zu spielen und die Fantasie zu pflegen. Denn \u201eKreativit\u00e4t kann man trainieren!\u201c Wenn man dies regelm\u00e4\u00dfig \u00fcbe, helfe einem das in vielen Lebenssituationen und Berufen, einfallsreich und offen f\u00fcr Neues zu sein.<br>Bei einer anschlie\u00dfenden Fragerunde erfuhr man noch viel Interessantes \u00fcber den Beruf einer Schriftstellerin, beispielsweise, wie wichtig eine Agentin und ein Lektor sind, wie viel man verdiene (sehr unterschiedlich), wo sie schreibe (&#8222;ich habe ein sehr chaotisches Romanzimmer&#8220;) oder wie lange man f\u00fcr einen Roman braucht (f\u00fcr den letzten Roman, &#8222;Tesla oder Die Vollendung der Kreise&#8220;, etwa f\u00fcnf Jahre). Auch zu dem Einfluss der k\u00fcnstlichen Intelligenz \u00e4u\u00dferte sich Alida Bremer: &#8222;Wenn ich \u00fcber etwas schreiben will, frage ich ChatGPT aus \u2013 und alles, was das Programm mir sagt, mache ich nicht! Sondern ich m\u00f6chte einen neuen Weg gehen!&#8220; Sie schloss mit dem Fazit: &#8222;Wenn man das Lesen, B\u00fccher und Filme liebt, ist es toll, Schriftstellerin zu sein! Ich entscheide, ich habe sehr viele Freiheiten dabei!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.reken-erleben.de\/images\/05-2024\/GMV-bremer01-Gruppe.jpg\" alt=\"GMV bremer01 Gruppe\"><br>So verabschiedeten die anwesenden Jugendlichen und die Lehrkr\u00e4fte Alida Bremer mit einem donnernden Applaus und nahmen neben vielen neuen Eindr\u00fccken auch ihre selbstproduzierten Texte mit nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Foto: Deutschlehrer Frank We\u00dfel (lks.) stellte den Kontakt zur Autorin Alida Bremer her.&nbsp;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autorin Alida Bremer war zu Gast am Gymnasium der Mariannhiller Missionare.16.05.2024 Maria Veen&nbsp;(pi). Wie bekommt man es eigentlich hin, ein ganzes Buch zu schreiben? 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