Schaubacktag an der Hillen-Mölle
14.07.2026 Groß Reken (bli). Die Brote der Mühlenbäcker sind heiß begehrt. So auch am vergangenen Sonntag beim Schaubacktag des Heimatvereins Reken an der „Hillen-Mölle“ in Groß Reken.

Das Bäcker-Team hatte bereits am Tag zuvor den Teig aus Dinkel-Mehl nach Originalrezept von Rudolf Wiesweg (†) (Possens Rudi) vorbereitet. Am Veranstaltungstag wurde Stunden vorher der Steinofen im „Backhues“ angeheizt und sobald die Temperatur stimmte, die ersten Brotlaibe hineingeschoben.


Der Duft nach frisch Gebackenem lockte die Besucher an. An der Ausgabe bildete sich in kürzester Zeit eine Schlange. Um etwa 14 Uhr wurde mit der Abgabe der Backware gegen eine Spende begonnen. Angeboten wurden das klassische Dinkel-Mühlenbrot und ein Rosinenbrot. Wer nicht bis zu Hause warten wollte, verspeiste direkt vor Ort deftige Schnittchen belegt mit Schinken, Käse oder nur mit Butter bestrichen.

Der Brotduft machte hungrig. Dagegen gab es „Möllenglück“ aus dem mobilen Ofen. Die leckeren Taler aus dem Dinkel-Brotteig hatten die Mühlenbäcker mit Kräuter-Creme-Fraîche, Zwiebeln, Champignons, Schinkenwürfeln und Käse belegt.
Den Besuchern wurde am Veranstaltungstag ein abwechslungsreiches Programm geboten. Pavillons und Verkaufsstände standen im Schatten der „Hillen Mölle“. Darunter die Spinnfrauen des Heimatvereins. Sie hatten Schaf- und Alpaka-Wolle verarbeitet. Einige Wollknäuel leuchteten in den unterschiedlichsten Farben. Zum Einfärben wurden nur Naturprodukte wie Kurkuma, Goldrute oder Dahlien verwendet.

Die Kinder hatten Spaß bei der Pferdekutschen-Rundfahrt mit Günter Thiehoff.
Zahlreiche Bürger und Leute aus dem näheren Umfeld von Reken genossen die gemütliche Stimmung an der Mühle.




































