Zahlreiche Besucher im Rekener Archiv

11.03.2026 Reken (bli). Am „Tag der Archive“ hatte auch der Rekener Heimatverein die Pforten zu den historischen Schätzen geöffnet. Seit Januar 2025 ist das Archiv im Vereins- und Bildungszentrum (VerBiZ) beheimatet. Zahlreiche Leute nutzten am Sonntag das Angebot, um in den geschichtsträchtigen Werken zu stöbern oder entlang der ausgestellten Bilder und Exponate zu bummeln. Die Mitglieder der Archivteams beantworteten gerne die Fragen der interessierten Besucher.

Unzählige Bücher, Bildbände und Dokumente erinnern an die Geschichte von Reken und dem Umland.

In einem anderen Raum hatte das Archivteam 750 Fotos von ihnen unbekannten Personen und Familien ausgestellt. Insbesondere die älteren Besucher wurden aufgefordert, sobald sie einen erkennen, den Namen dazu zu schreiben. Auf diesem Weg lässt sich wieder ein Stück Geschichte aufarbeiten. Durch vermehrte Digitalisierung der Daten kann das Archivteam bei der Suche von Familienmitgliedern und der Erstellung von Familienstammbäumen hilfreich zur Seite stehen. 

Maria Schlottbohm und Gerarde Korte neben der Ahnentafel der Familie Schlottbohm.

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März erinnerte eine Ausstellung an erfolgreiche Rekener Frauen, wie Ordensschwestern Mary Prema Pierick und Therese Illerhues-Misono sowie die Künstlerin Agatha Schwering. 

Außerdem wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Akkordeonspielerinnen Edith Weber und Regina Wiesemann-Hengemühle spielten beispielsweise das Lied „Für die soll’s rote Rosen regnen“, das durch Hildegard Knef bekannt wurde. Im Ausstellungsraum wurden alte Filme gezeigt, wie von der Eröffnung des Maria Veener Bahnhofes. Für Kinder gab es einen großen Spiel- und Maltisch.

Das Archivteam würde sich jederzeit über historische Familien- und Hof-Dokumente sowie Feldpostbriefe freuen, um sie zu digitalisieren.