Nur wenige Tage Weihnachten im Hause Schneermann

20.12.2013 Reken (geg). „Wir genießen die wenige Zeit die wir zusammen sind ganz intensiv", sagt Hannah Schneermann. Die 19jährige ist im gastronomischen Betrieb ihrer Eltern Hermann und Silke Schneermann aufgewachsen und kennt das nicht anders, wie sie sagt und findet das auch ganz in Ordnung.

Eine besinnliche Adventszeit gibt es im Schneermannschen Haus wie in anderen gastronomsichen Unternehmen  nicht. „Wir haben jetzt viele Weihnachtsfeiern, viele Clübchen und Kränzchen kommen zum Frühstück oder Kaffee trinken, das geht durch bis zum 23. Dezember", sagt Hermann Schneermann, der gemeinsam mit seiner Frau Silke die Gastronomie im RekenForum führt und auch einen Partyservice betreibt.
Im Betrieb gibt es zwischen dem Ehepaar Arbeitsteilung. Silke Schneermann kümmert sich neben dem Haushalt unter anderem um den Service, die Dekoration und die Buchhaltung. Hermann Schneermann ist hauptsächlich für die Küche, den Getränke- und den Partyservice zuständig.
Am Heiligabend wird dann nur noch morgens die Küche aufgeräumt und dann feiert die Familie Weihnachten. Beim Raclette Zusammen sitzen, ungestört sein, kein Telefon was klingelt, das ist etwas was Johannes (21J), Hannah (19J), Lukas (17J), Malte (14J), Leo (13 J) und Till (4 J) einmal im Jahr mit ihren Eltern genießen.


Bleibt denn im Vorfeld Zeit um Geschenke zu besorgen? „Das Geschenk für Silke kauf ich in jedem Jahr selber", sagt der Koch, das Besorgen der Geschenke für die Kinder übernimmt Silke Schneermann. „Wir Kinder wichteln untereinander", erzählt Hannah Schneermann und: "Mama und Papa bekommen ein Weihnachtsgeschenk von uns zusammen".
Bis vor ein paar Jahren gab es am Heiligen Abend noch ein aufwendiges Gericht, doch mittlerweile sitzen sie gern beim Raclette zusammen: "Das blieb immer an Papa hängen, beim Raclette können sich alle beteiligen", so Hannah, die es selbstverständlich findet, dass alle im Haushalt mit anfassen. Ob sie später einmal bei der eigenen Familie etwas anders machen würde? „Manchmal wünsch ich mir schon, dass wir ein paar Tage mehr hätten, doch wenn ich in andere Familien schaue, stelle ich fest, dass wir die wenige Zeit, die wir zusammen haben,  intensiver genießen", erzählt sie.
Und wie sieht es bei dem Ehepaar aus, ist es möglich für die kurze Zeit abzuschalten und nicht schon wieder an den 26. Zu denken? „Doch", sagt Hermann Schneermann, „Zwar guckt man am ersten Weihnachtstag mal eben kurz ob alles für den 2. Weihnachtstag bereit ist, grundsätzlich genießen wir aber die Zeit miteinander", sagt er.
Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht. Am 11 und am 18. Januar gibt wieder ein Weinmenue mit Erwin Riske. Gutscheine gibts im Gasthaus.

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