Auf einen Kaffee mit Marc Trzcinski

4.9.2015 Reken (geg) Im Juli hat der Aufsichtsrat der Spadaka den 38-jährigen Bankprokuristen Marc Trzcinski zum neuen Vorstandsmitglied bestellt. Seit dem 1. August bildet er gemeinsam mit Christian Nordendorf das neue Führungs-Duo im Vorstand. Das bringt natürlich eine enorme Veränderung im Arbeitsalltag mit sich. „Die Welt dreht sich schneller im Moment", sagt Marc Trzinski. Für mindestens 10 Stunden am Tag.


Eigentlich wollte er Polizist werden, aber: "Ich habe auf meine Eltern gehört und mich von ihnen in eine kaufmännische Laufbahn lenken lassen", erzählt der gebürtige Rekener. Habe er zwischendurch gezweifelt, ob das so richtig war, ist er heute mit seinen 38 Jahren überzeugt: "Ich habe alles richtig gemacht".
Von 1995 bis 1998 absolvierte Marc Trzcinski in der Spadaka Reken zunächst die klassische Ausbildung zum Bankkaufmann. Es folgten Stationen als Kundenberater und stellvertretender Niederlassungsleiter in Bahnhof Reken.

Im Dezember 2006 wurde er zum Leiter der Geschäftsstelle in Bahnhof Reken ernannt. „Ich hatte da ein Superteam", erinnert er sich. Während dieser Zeit habe er sich getraut auch mal andere Wege im Bankgeschäft zu gehen und den Kunden nach seiner Weiterbildung zum qualifizierten Vermögensberater zu vermitteln, dass die Palette der Finanzdienstleistungen vielseitiger ist, als das klassische Sparbuch. Mit Erfolg.
Der Schritt zum Geschäftsstellenleiter sei damals natürlich nicht so groß gewesen, wie der jetzige zum Vorstand. Doch schon damals habe er erfahren, dass Dinge die vorgelebt werden, auch von den Mitarbeitern „nachgelebt" würden.
In 2011 besuchte er das genossenschaftliche Bankführungsseminar mit dem erfolgreichen Abschluss als diplomierter Bankbetriebswirt ADG. Vor drei Jahren wurde Trzcinski Gesamtprokura erteilt.
Seit Januar 2014 ist er unter anderem verantwortlich für den Privatkundenmarkt und die Steuerung aller Aktivitäten im Vertriebsbereich und seit dem 1. August nun im Vorstand angekommen.
Mit dem Gedanken sich um einen Vorstandsposten zu bewerben habe er sich er sich im Jahr 2010/2011 vertraut gemacht und sei von Anfang an auch von seiner Frau und seiner Familie unterstützt worden.
Privat ist der 38-jährige Bankleiter immer seinem Geburts- und Heimatort Reken treu geblieben. „Hier ist meine Heimat. Hier bin ich zu Hause", sagt der verheiratete Vater von drei Kindern (vier, sieben und zehn Jahre alt) über die Flächengemeinde, in der er mit seiner Familie im Ortsteil Bahnhof Reken wohnt. „Mit Freude und Stolz sehe ich den Dingen die auf mich zukommen, entgegen", sagt der frisch „gebackene" Vorstand.
Der Übergang in die Übernahme der Verantwortung für die Bank, sei schon recht hart gewesen. Zwei Schreibtische voll mit Akten warteten darauf durchgearbeitet zu werden, Kundengespräche mussten geführt werden. „Ich hätte gern noch zwei Jahre unter Josef Schürmann gearbeitet", gesteht Marc Trzcinski, mehr halbernst. Die Anforderungen wären im Laufe der letzten 20 Jahre enorm gestiegen. Aber: „Wir gucken nach vorn", sagt er. Insgesamt 51 Mitarbeiter habe das Haus, gemeinsam wäre man ein tolles Team.
Der Tag sei angefüllt mit dem ganz normalen Tagesgeschäft, zusätzlichen Vorstellungsgesprächen bei Kunden. Außerdem habe der Sparfuchs im Haus Einzug gehalten und er überprüfe derzeit mit seinen Mitarbeitern wo Dinge eingespart werden könne. Auch das gehe zu Lasten seines Zeitkontos, aber der neue Vorstand weiß auch „Ich kann unter Druck am besten arbeiten". Und er weiß auch: "Wenn ich Feierabend habe, habe ich Feierabend". Denn im Mittelpunkt seines Privatlebens stehe seine Familie, erzählt Trzcinski. Und wenn er dann noch Zeit hat, engagiert er sich im Vorstand des SC Reken. Zudem ist er Mitglied im Orga-Team der Werbegemeinschaft Bahnhof Reken.

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