Christian Nordendorf ist ein Zahlenmensch

14.9.2015 Reken (geg). Christian Nordendorf (36 Jahre) ist seit Juni letzten Jahren Vorstand der Spar- und Darlehnskasse Reken eG und  Nachfolger von Bernd Knüsting. "Ich bin ein Zahlenmensch", sagt er von sich.

Das dafür notwendige Bankführungsseminar an der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloss Montabaur – nach dem Kreditwesengesetz (KWG) die Voraussetzung zur Leitung eines Kreditinstitutes – schloss er im November 2011 als „Diplomierter Bankbetriebswirt ADG" erfolgreich ab. Den Weg zum Bankvorstand habe er geplant. „Aber, dass ich nun in der Bank, in der ich meine Ausbildung absolviert habe, in den Vorstand berufen wurde, das war eine glückliche Fügung." berichtet Nordendorf.


Als Bernd Knüsting aus dem Vorstand ausschied, habe er einen großen Teil der Arbeit übernehmen müssen und sich einarbeiten können. So konnte er die Vorteile gegenüber seinen Mitbewerbern für sich nutzen. Aber: Zwei Bewerbungsgespräche habe er führen müssen, bis sich die zuständigen Gremien für ihn entschieden haben.
Christian Nordendorf ist ein klassisches „Eigengewächs" der Bank. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann im Jahre 2001 besuchte er mehrere Fortbildungsseminare und erwarb 2008 nach einem achtsemestrigen Studium an der Hamburger Fernhochschule den Diplom-Kaufmann (FH).
„Ich bin ein Zahlenmensch," das sagt der verheiratete Banker und Vater von zwei Kindern, der in der Region fest verwurzelt ist.. „Kein Tag und keine Aufgabe ist gleich. Immer neue Lösungen und Ziele müssen erarbeitet werden. Das sind Herausforderungen, die mir Spaß machen," berichtet Christian Nordendorf.
Zu seinen Aufgaben gehören auch auf Grund des derzeitigen Zinsniveaus viele Dinge zu überprüfen und Abläufe im Hause kostensparend zu optimieren. „Mit anderen Genossenschaftsbanken sind wir im Gespräch, um Abläufe zu zentralisieren." so der Bankvorstand.
Aber auch wenn es darum geht in Zukunft Kosten zu sparen, die Vereine und Institutionen müssen keine Sorge um die Zuwendungen haben. „40.000 Euro schütten wir in jedem Jahr aus. Wir arbeiten daran, dass das auch so bleibt." verspricht Christian Nordendorf.

Die Vorstandstätigkeit bringt für ihn natürlich mit sich, dass wenig Zeit für die Familie bleibt. „Ein normaler Arbeitstag beginnt um 08.00 Uhr und endet um ca. 18.00 Uhr." erzählt er. Die wenige Zeit nutzt er dann auch intensiv mit der Familie. Wenn noch Zeit bleibt, geht´s auch mal „auf Schalke" oder Nordendorf spielt Doppelkopp.

Sein Wunsch: „Ich möchte diese Tätigkeit mindestens 30 Jahre ausüben, mit dem Ziel eine gesunde Bank an den Nachfolger zu übergeben."

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