Der Naturpark Hohe Mark stellt sich neu auf

- Tierbeobachtung und spannende Landschaftswechsel im Fokus
29.04.2018 Reken (pd). Selbst viele Bewohner wissen es nicht – zwischen Velen, Bottrop, Wesel und Olfen, dort wo der Niederrhein, die Metropole Ruhr und das Münsterland sich treffen, wohnt man mitten im Naturpark Hohe Mark. Das soll sich zukünftig ändern!

Der Naturpark Hohe Mark möchte seinen Bewohnern und Besuchern die Gelegenheit geben das Schutzgebiet besser Erleben und entdecken zu können. Ein neu erarbeitetes Regionaltouristisches Konzept bietet hierzu erfolgsversprechende Ansätze.

Durch seine besondere Lage und seine reizvollen Wasser-, Wald-, Park- und Bergbaufolgelandschaften beste Voraussetzungen für einen umweltverträglichen „Urlaub vor der Haustür“. Für 15 Mio. potentielle Besucher ist der Naturpark in einer halben bis einer Stunde erreichbar. Damit bestehen gute Chancen sich wesentlich stärker als bisher einen Namen als attraktives Ziel für Tagesausflügler und Kurzurlauber zu machen. Besonders angesprochen werden sollen zukünftig aktive Best Ager und Familien mit Kindern bis 12 Jahren. Die Themen Naturerleben, Umweltbildung und Aktivitäten wie Radfahren und Wandern erhalten einen besonderen Stellenwert. Der Perspektivwechsel in den vier Landschaftsräumen und Tierbeobachtung sollen dabei besonders in den Blick genommen werden. Top-Highlights werden der Fernwanderweg Hohe Mark Steig, die Hohe Mark Radroute sowie spannende Erlebnisräume sein.

In Reken wurde am Dienstag den Kommunen, Kreisen, öffentlichen Trägern und privaten Akteuren das Konzept vorgestellt – vorab fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland e.V. statt. Hier wurde beschlossen, dass die zukünftige Vermarktung des Naturparks unter dem Namen „Hohe Mark“ erfolgen wird – eine Empfehlung aus dem Konzept wurde somit direkt umgesetzt.

Am Nachmittag konnte der Erlebnisraum Reken/Dülmen „Live“ erkundet werden: Auf der Hohe Mark Radroute führte der Weg zu den Dülmener Wildpferden, wo jungen Wildpferde aus nächster Nähe zu sehen waren. Weiter ging´s zu Fuß über den Wald-Erlebnisweg auf die 30 m hohe Aussichtsplattform am Melchenberg, dort hatten die Teilnehmenden einen tollen Blick auf die Wäldern und Münsterlander Parklandschaft des Naturparks – aber auch die Metropole Ruhr war in der Ferne zu sehen. Zum Abschluss ließen die Teilnehmenden sich die Regionale Küche in Form von „Herrencreme“-Eis gut schmecken.

Perspektivisch soll der angestoßene Dialog zwischen den Akteuren vom Niederrhein, des Münsterlands und der Metropole Ruhr – laut Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturpark Hohe Mark – intensiviert werden: „Nur gemeinsam schaffen wir es, den Naturpark Hohe Mark zu einem Mehrwert für die gesamte Region zu machen.“ Auch Martin Tönnes, Bereichsleiter Planung beim Regionalverband Ruhr betont die Wichtigkeit des Naturpark Hohe Mark: „Unmittelbar angrenzend zum Ballungsraum der Metropole Ruhr ist der Naturpark Hohe Mark etwas Besonderes und hat im bundesweiten Vergleich der Naturparke mit seiner Lage ein Alleinstellungsmerkmal.“

Das Regionaltouristische Konzept für den Naturpark Hohe Mark wurde seit April 2017 gemeinsam mit der Ruhr Tourismus GmbH, dem Münsterland e.V. und der Niederrhein Tourismus GmbH sowie den verschiedenen Akteuren in der Region erarbeitet. Das Konzept wird im Rahmen des Regionale 2016 Projekts WALDband von der EU zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und zu 30 Prozent mit Landmitteln gefördert.
Infos unter www.waldband.de und www.rvr.ruhr

Foto: Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern

 

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