7.5.2015 Maria Veen (pd). . Zu einem Übungsabend der besonderen Art trafen sich Mitglieder der Feuerwehr Reken mit den Löschzügen Klein Reken und Groß Reken, der Löschgruppe Maria Veen und der Feuerwehr Heiden am Benediktushof. Dort wird in Kürze der veraltete Gebäude-Komplex Kardinal von Galen Haus/ Heinrich Sommer Haus abgerissen.

Damit bot sich eine gute Gelegenheit, zuvor an Ort und Stelle einen Brandeinsatz mit Menschenrettung zu simulieren.

Das Szenario stellte sich für die etwa 70 Feuerfrauen und –männer mit ihren zwölf Fahrzeugen wie folgt dar: Nach einem Zimmerbrand im Erdgeschoss des Kardinal von Galen Hauses konnten sich etwa zehn Personen bei starker Rauchentwicklung ins Heinrich Sommer Haus flüchten. Dort waren sie auf drei Stockwerke verteilt und mussten teilweise über Leitern evakuiert werden. Frauen und Männer der Jugendfeuerwehren stellten sich zur Verfügung.



„Es war für alle Beteiligten ein ideales Übungsszenario unter realistischen Bedingungen", waren Achim Bußkamp, Johannes Haltermann, Christoph Holthausen, Frank Prochnow und Frank Rathmann einig. Sie hatten die Übung unter Aufsicht des Rekener Feuerwehrleiters Jörg Wiesmann minuziös geplant und waren mit dem Ablauf „absolut zufrieden". Kreisbrandmeister Johannes Thesing, der an dem Abend in seiner Funktion als Heidener Feuerwehrmann anrückte, sprach von einer in zweifacher Hinsicht gelungenen Aktion: Zum einen hatten alle Feuerwehrleute, darunter auch viele junge Nachwuchskräfte, die Gelegenheit, spezielle Situationen im Gefahrenfall einzuüben. Weiterhin sei es wichtig, dass Rettungskräfte regelmäßig „schützenswerte Objekte wie den Benediktushof Maria Veen" kennen lernen, um im Ernstfall optimal helfen zu können: „Wer sich gut auskennt, kann schnelle Hilfe leisten", so Johannes Thesing.
Das Heinrich Sommer Haus wurde in der Vergangenheit als Personalunterkunft, als Wohnhaus für Nonnen sowie für Auszubildende des Berufsbildungswerkes genutzt. Nach dem Abriss des Komplexes soll an der Stelle ein Gebäude mit 20 barrierefreien Apartments entstehen

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