2.6.2015 Groß Reken (geg). Ein runder Geburtstag ist immer ein Grund zur Freude und auch ein Grund zum gemeinsamen Feiern. Der Einladung des CBF Reken zum 30. Geburtstag sind am Sonntagnachmittag rund 100 Gäste aus nah und fern, darunter auch der Südlohner Bürgermeister und Vorsitzender des Kreis CBF ins RekenForum gefolgt.

Begrüßt wurden sie von Jutta Bußkönning, Rita Hartmann, Maik den Ouden, dem Moderator Hermann Benning und der Vorsitzenden Gerda-Marie Möller. Zu Kaffee und Kuchen, vielen anerkennenden Geburtstagsreden gab es rund um den offiziellen Teil auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Und es gab auch eine Überraschung für die Vorsitzende. Denn diese feierte vor ein paar Tagen ebenfalls einen runden Geburtstag. Die Mitglieder ließen es sich also nicht nehmen ihr mit einem fröhlichen Geburtstagsständchen zu gratulieren. Alles wehren half da nichts.


„Es ist wichtig, dass Menschen mit und ohne Behinderung miteinander reden, arbeiten, ihre Freizeit gestalten, Sport treiben sowie lernen und leben, wodurch Befangenheit, Ängste und gegenseitige Vorurteile abgebaut werden", betonte der stellvertretende Bürgermeister Hermann-Josef Wübbeling, der in Vertretung für den Schirmherrn Heiner Seier zu Gast war, in seinem Grußwort. Das Motto des Vereins könne auch lauten „Gemeinsam statt einsam". Wübbeling betonte: "Je mehr und je selbstverständlicher behinderte Menschen Teil des alltäglichen politischen kulturellen und gesellschaftlichen Lebens werden, desto eher können Barrieren abgebaut werden." Und genau hier sei der Ansatzpunkt der Arbeit des CBF zu finden, für die die Verantwortlichen im Club Respekt und Anerkennung verdienen. Natürlich hatte der stellvertretende Bürgermeister auch ein Geschenk dabei. Die Gemeinde übernahm die Kosten des Caterings für das Geburtagsfest.
Die Arbeit des CBF Rekens würdigte Christian Vedder, Bürgermeister von Südlohn und Vorsitzender des Kreisverbandes Borken: „Zueinander, miteinander, füreinander. Unter der Leitung von Gerda-Marie Möller habt ihr die CBF-Leitlinien hier in Reken beispielhaft in die Praxis umgesetzt. Macht bitte weiter so." Bescheiden wie sie ist, gab Gerda Marie Möller dieses Lob direkt weiter: „Nicht ich, viele ehrenamtlich tätige Leute innerhalb und außerhalb unseres Clubs haben diesen Dank verdient."
Begleitet von Heinrich Kuhrmann und Werner Hülsermann am Akkordeon wurde gemeinsam mit dem Sängerbund Klein Reken gesungen, Schwester Kitonyi vermittelte mit der Jugendgruppe „Sounds of Africa" fröhliche Tänze aus Afrika.


Da ein ausführlicher Rückblick auf die Arbeit des Vereins bereits beim 25jährigen Bestehen gezeigt wurde, beschränkte sich Georg Meirick bei seinem Rückblick in Bild und Ton auf die letzten fünf Vereinsjahre. Die Rückschau spiegelte das fröhliche und vielseitige Vereinsleben wider.
In Abwesenheit geehrt wurde die zurzeit im Krankenhaus befindliche Felicitas Trouw, Gründungsmitglied und seit 30 Jahren Schriftführerin des Vereins. Eine Dankeschön gabs auch für den Bürgermeister Heiner Seier, der die CBF-Mitglieder seit 1983 in jedem Jahr zum traditionellen Advents-Café eingeladen hat.Damit verbunden war auch die Hoffnung, dass der neue Bürgermeister diese Tradition aufrecht erhält.

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