7.6.2015 Reken (pd). Auf Schusters Rappen begab sich der Rekener Heimatverein beim traditionellen Maigang. Die Heimatfreunde trafen sich an der Wehrkirche, um beim Fußmarsch durch die Rekener Berge dabei zu sein.

Unwetterartige Regenfälle verzögerten den Beginn der Maiwanderung, mussten doch die interessierten Heimatfreunde Rekens in den vorhandenen Unterständen der Bushaltestellen Schutz suchen. Trotz der unbeständigen Witterung hatten sich noch rund 50 Personen eingefunden, vornehmlich auch Familien mit kleineren Kindern. Hierzu hatten die beiden jüngsten Vorstandsmitglieder des Vereins, Guido Lütkebohmert und Andreas Korte, aufgerufen. Beide hatten in diesem Jahr auch die Planungsaufgaben übernommen.


Auf dem Hof Sicking im Holtendorf wartete Kiepenkerl Heinrich Winkelmann auf die Wanderschar. Aus der Kiepe konnten sie sich mit Wurst-, Schinken- und Käsebroten sowie gekochten Eiern stärken. Auch das westfälische „Körnchen" fehlte im Biwak-Angebot des Kiepenkerls nicht. Ziel der Wanderung war das Vereinshaus und das Übungsgelände des Hundevereins Reken auf dem Klein Rekener Gevelsberg. Dort wurde dann das traditionelle Maifest eingeleitet. Die Begeisterung der Kinder war riesengroß, als sie hier eine Hüpfburg vorfanden und sich auch auf dem Übungsgelände des Hundevereins selbst nach Herzenslust austoben konnten.
Nachdem von den Erwachsenen zunächst die von Dirk Huvers traditionell vorbereitete Maibowle probiert worden war, wurden die Männer aufgefordert, den neuen Maikönig zu ermitteln. Die Frauen vergnügten sich zwischenzeitlich beim Pfeilwerfen. Seit einigen Jahren gibt es im Rekener Heimatverein zur Ermittlung des Maikönigs das sogenannte „Bleeseke-Schießen". Eine an Schnüren aufgehängte, überdimensionierte Stechfliege muss durch Zerschießen von Glühbirnen zu Fall gebracht werden. Klemens Korte war schließlich der Glückliche. Sein gezielter Schuss beendete das luftige Dasein des „Rekener Bleesekens". Der neue Maikönig erkor sich Kerstin Lütkebohmert zu seiner Mitregentin.
Vereinsvorsitzender Bernd Hensel nahm die Proklamation des neuen Maikönigspaares vor. Klemens Korte bekam die Königskette umgehängt, und Kerstin Lütkebohmert erhielt als äußeres Zeichen die Königinnen-Krone auf's Haupt gesetzt. Nach dem Königstanz gab es für alle Beteiligten einen wahrhaft willkommenen Gaumenschmaus. Josef Niewerth hatte als Hausherr ein Spanferkel gegrillt, und diese Köstlichkeit kam nun zur Verteilung. Mit ihren Untertanen feierten die neuen Majestäten des Rekener Heimatverein ein zünftiges Maifest. Klemens Korte und Kerstin Lütkebohmert wurden Nachfolger von Hubert Krampe und Angela Lütkebohmert, die im vergangenen Jahr die Würde des Maikönigspaares des Heimatvereins Reken errungen hatten.

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