9.6.2015 Reken (geg). Die UWG Reken setzt auf Kontinuität. Deswegen gab es bei den Vorstandswahlen auch keine großen Veränderungen. Wolfgang Hill wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.


Zweiter Vorsitzender blieb Helmut Roters. Neuer Kassierer für Ulrike Inhestern, die das Amt nach über 20 Jahren abgab ist nun Christina Hill, Schriftführer für Karin Nagel die ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stand, Karl Heinz Fischer.


Als Beisitzer wurden gewählt: Bernhard Schmidt, Klaus Nagel, Ludger Pierick und Franz-Josef Sicking.
Eine weitere wichtige Wahl war an diesem Abend die Wahl des Bürgermeisterkandidaten. Hier wurde der 58jährige Maurer und Betonbaumeister Ludger Pierick einstimmig von der Versammlung gewählt.
Der gebürtige Rekener ist verheiratet und im eigenen Betrieb selbstständig tätig. Seit 1999 ist er Mitglied der UWG und derzeit Mitglied im Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss / Rechnungsprüfungsausschuss.
Schach spielen, Ski fahren und Skatspielen bei den „Mühlenassen" sind seine Hobbys. Im Schützenverein ist der Groß Rekener aktiv, hat dort seine Offizierslaufbahn hinter sich und war im Jahr 1993 auch Schützenkönig in Groß Reken.
Das Gespräch mit Wolfgang Warschewski, dem Vorsitzenden der UWG Kreis Borken habe ihn motiviert sich als Bürgermeisterkandidat aufstellen zu lassen. „Ich bin Rekener Bürger und Unternehmer und stehe auf dem Standpunkt, dass man nie auslernt", so Pierick, der sich deshalb auch zutraut eine Verwaltung zu führen. Wobei ihm ein gutes Verhältnis zu Mitarbeitern wichtig sei.
Die Schuldenfreiheit erhalten, aber mehr für den nicht ganz so gut situierten Bürger tun, die Familienfreundlichkeit der Gemeinde unter Einbeziehung der Vereine stabilisieren und die Schullandschaft im Ort stärken, das steht auf seiner Agenda. Die günstigen Steuern für Gewerbetreibende möchte er erhalten und den Einzelhandel im Ort unterstützen.
Pierick wünscht sich, dass unter anderem die Politiker stärker in die Erstellung von Sitzungsvorlagen und Beschlussfassungen einbezogen werden. „Das ist für mich bürgerfreundlicher", sagt er.
Inklusion ist für den Groß Rekener Ludger Pierick ebenfalls ein wichtiges Thema. „Menschen mit Handycap müssen einen Arbeitsplatz in den Betrieben der Gemeinde finden", sagt er und gab damit einen kurzen Einblick in die Richtung die er als Bürgermeister einschlagen würde.

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