15.6.2015 Groß Reken (pd). Der Schul-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss der Gemeinde Reken behandelte während seiner Sitzung am 11. Juni unter anderem auch einen Antrag der SPD-Fraktion, der darauf abzielte, die Schulsozialarbeit auf die Rekener Grundschulen auszuweiten.

Diese Eingabe wurde durch die SPD-Vertreterin Gisela Raupach wieder zurückgezogen, nachdem Bürgermeister Heiner Seier seine Sicht der Dinge dargelegt und eine ganz andere Variante ins Spiel gebracht hatte. Die Verwaltung hatte bereits vor Antragsstellung durch die SPD mit der Michaelschule zum kommenden Schuljahr vereinbart, die OGS der Michaelschule personell zu aufzustocken und eine Sozialpädagogin aus dem Team pro Woche für 7,5 Stunden zur Unterstützung der Lehrkräfte im normalen Unterricht einzusetzen. Umgekehrt werden auch weiterhin Lehrkräfte mit einem geringen Stellenanteil zur Unterstützung in der OGS eingesetzt. Beide Maßnahmen helfen bei der besseren Verzahnung von Schule und OGS. Diese personelle Maßnahme solle zunächst für ein Jahr getestet werden.

Die Michaelschule sei seiner Meinung nach für eine solche Probe prädestiniert, weil sich hier ein Unterstützungsbedarf gezeigt habe, betonte der Bürgermeister. Außerdem, so Heiner Seier, sei die Schulsozialarbeit eine Landesaufgabe: „Trotz der drastischen Kürzung der finanziellen Förderung der sozialen Arbeit an Schulen durch das Land NRW beschäftigt die Gemeinde Reken weiterhin eine Schulsozialarbeiterin an den weiterführenden Schulen in gemeindlicher Trägerschaft. Mit dem vorgeschlagenen Modell komme man den Vorstellungen und Wünschen der Schulleitung der Michaelschule entgegen." Der Ausschuss stimmte abschließend über die Anregung des Bürgermeisters ab und gab dieser einstimmig grünes Licht zur Umsetzung

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