23.6.2015 Maria Veen (pd). Matthias Stappert ist einer von sechs FSJ´lern im Benediktushof. „Ich habe viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und einen neuen Blick auf das Leben und die Gesellschaft bekommen", sagt er.

Seit vergangenen September unterstützt der 19-Jährige aus Groß Reken das Betreuer- und Pflegeteam im Erwachsenen-Wohnbereich des Benediktushofes. Nach seinem Abitur am Gymnasium der Mariannhiller Missionare Maria Veen im Juni 2014 entschied Stappert, zwischen Schule und Ausbildung oder Studium ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu machen.
Als FSJ´ler im Haus Benedikt hilft er Menschen mit Behinderung zwischen Ende 20 und Anfang 80, ihren Alltag zu bewältigen. Stappert ist einer von insgesamt sechs FSJ´lern im Benediktushof.
Er assistiert beim Duschen, Anziehen und Essen Anreichen, begleitet die Bewohner zur Arbeit in die Werkstatt oder nachmittags bei Freizeitaktivitäten. Zwischendurch greift er ins Rad, wenn Wäsche sortiert oder der Geschirrspüler ausgeräumt werden muss. Ganz wichtig findet er den Kontakt und die Gespräche mit den Bewohnern: „Manchmal höre ich mir ihre Sorgen an. Aber meistens haben wir viel Spaß und reden über Fußball oder anderes."
Matthias Stappert arbeitet gerne im Team und freut sich über das kollegiale Miteinander im Benediktushof. „Ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit", sagt er. Hinzu kommen die vom Bistum Münster organisierten Seminare für FSJ´ler, in denen man fachlich Neues erfährt und viele Leute kennenlernt. Der Rekener fände es gut, wenn das FSJ für alle jungen Menschen Pflicht würde. Denn erstens würde es der Gesellschaft nutzen, da es im sozialen Bereich viel zu tun gibt, weiß er. „Außerdem macht es einfach Spaß, Leuten zu helfen, ihr Leben zu leben und ihre Träume zu verwirklichen."
Seinen eigenen Traum möchte der 19-Jährige im Anschluss an das Soziale Jahr verwirklichen und seinen Berufswunsch „Polizist" weiter verfolgen. Den Kontakt zu Kollegen und Bewohnern im Benediktushof will er halten. „Bestimmt werde ich mal vorbeischauen und sehen, was aus allen so geworden ist."

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