19.7.2015 Maria Veen. „Es ist klasse, mit den Kids zu arbeiten. Am Anfang war es manchmal schwierig für uns. Aber jetzt kommen wir sehr gut klar!" Mireille Rahrarimakery (20) und Nancy Zafitsanga (25) sind zwei junge Frauen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kinderinternat des Benediktushofes Maria Veen absolvieren.

Etwa zwölf Flugstunden von ihrer Heimat Madagaskar entfernt, kümmern sie sich um Kinder und Jugendliche mit zum Teil schweren körperlichen Behinderungen und unterstützen sie im Alltag.
„Wir helfen den Kindern beim Anziehen, Waschen und Essen Anreichen", zählt Nancy ihre täglichen Aufgaben auf. „Wir begleiten sie auch bei Freizeit-Aktivitäten und haben Spaß miteinander", ergänzt Mireille, und überhaupt: Die jungen Frauen aus Madagaskar helfen – wie ihr deutscher FSJ-Kollege Thomas Tautz - bei allen Arbeiten, die in den Wohngruppen so anfallen.


















Mireille stammt aus der madagassischen Hauptstadt Antananarivo, während Nancy in einem kleinen Küstenort aufgewachsen ist. Nach ihrem Abitur haben beide zunächst als Au Pair- Mädchen in Borken beziehungsweise in Hagen gearbeitet. Dort büffelten sie deutsche Vokabeln und Grammatik in Volkshochschulkursen und lernten bei ihrer Arbeit das Leben in deutschen Familien kennen. Über die Borkener Zeitung erfuhr Mireille, dass der Benediktushof junge FSJ´ler für sein Kinderinternat Haus Don Bosco suchte und bewarb sich dort. Ihre Freundin Nancy zog mit.
Nancy, die manchmal Heimweh nach Madagaskar hat, besuchte zwischendurch einmal ihre Familie im ostafrikanischen Inselstaat Madagaskar. Mireille hält den Kontakt nach Hause per Skype. Demnächst zieht sie ins Saarland, um dort in der Nähe ihres Freundes zu sein und eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin zu machen. Auch Nancy möchte vorerst in Deutschland bleiben und eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin oder Erzieherin machen. Doch zunächst überlegt sie, ihr FSJ im Haus Don Bosco um weitere sechs Monate zu verlängern.
Nancy und Mireille sind stolz darauf, in Deutschland ganz neue Erfahrungen gesammelt zu haben und auf ihrem Berufs- und Lebensweg ein gutes Stück vorangekommen zu sein.

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