20.7.2015 Reken (pd). Nachdem die inklusive Zirkuswoche bereits bei ihrer Premiere im Vorjahr zu den Höhepunkten des Rekener Ferienkalenders zählte, fand das Projekt auch dieses Mal wieder enorm großen Anklang bei den Kids und Eltern der Gemeinde.

30 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren konnten schließlich an dem vom Jugendhaus Flash23 organisierten und komplett ausgebuchten Ereignis teilnehmen. Vom Montag bis zum Donnerstag wurde unter Anleitung der beiden Zirkuspädagogen Almut Sarrazin aus Menden und Michael Held aus Haltern, von Jacqueline Wahlers vom Benediktushof sowie von Elisa Voß, Henning Sittlinger, Mike Bösing, Febija (der Boss) Salimovic und von Steffi Riekenberg mit großem Eifer und mit viel Spaß geübt. Am Freitag galt es dann, die Tricks und Kunststücke vor den Eltern, Verwandten, Freunden und Geschwistern auf der Bühne des RekenForums zu präsentieren.


















Als sich der Vorhang des „Zirkus Zauberwald" endlich öffnet, an die 200 Zuschauer hereinströmen, die bunten Scheinwerfer aufleuchten und die Eröffnungsmusik ertönt, sind alle Kids wie deren Betreuer nach vorhergehenden kleinen Aussetzern bei der Generalprobe sofort voll bei der Sache. Los geht es mit einem schwierigen, in dichten Nebel getauchten Seiltanz. Sowohl beim nachfolgenden Zaubern, beim Tellerdrehen, beim Stelzenlauf und beim Bodenturnen als auch beim Einradfahren, bei den Clownerien und beim Vorführen unglaublicher Fakirkünste präsentieren sich die Mädchen und Jungs wie echte Stars in der Manege, bejubelt vom begeisterten und richtig angefassten Publikum. Für viel Schwung sorgen auch zwei Jonglage-Einlagen von Almut Sarrazin und Michael Jung, die gekonnt mehrere leuchtende Keulen über die Bühne wirbeln lassen.



















Noch einen Ticken lauter wird der Beifall der Zuschauer, als sich die Darsteller zum Abschluss gemeinsam mit ihren Trainern aufstellen und Henning Sittlinger das Mikrofon ergreift: „Der Zauberwald war unser zweites Projekt, das ohne die finanzielle Unterstützung der Gemeinde , der Wirtegemeinschaft, der Spadaka und des LWL überhaupt nicht zu realisieren gewesen wäre. Die Woche hat uns allen großen Spaß gemacht, weil die Kinder mit Freude bei der Sache waren und ihre Talente eingebracht haben. Unser Zirkus war ein echter Begegnungsraum und ein tolles Gruppenerlebnis für Kinder ohne und mit Behinderung, deren Vertrauen und Selbstwertgefühl gefördert und gestärkt wurde." Durchaus möglich, das die Zirkuswoche in 2016 weiter ausgebaut wird. Angedacht sei, das Projekt für 60 Kinder zu öffnen und dann aus Platzgründen möglicherweise in die Rathaus-Turnhalle umzuziehen, wie der Flash23-Leiter andeutet.

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