4.8.2015 Maria Veen/Nürnberg/Berlin. Einen neuen Rahmenvertrag haben Johannes Pfeiffer für die Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie Michael Breitsameter und Walter Krug von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) unterzeichnet. Dieser ist am 1. August in Kraft getreten und regelt unter anderem die Zusammenarbeit der Berufsbildungswerke (BBW) und der Bundesagentur für Arbeit zum Beispiel bei der Qualitätssicherung von Maßnahmen für junge Menschen mit Behinderung in Berufsbildungswerken.


„Das ist ein sehr wichtiger Erfolg für die Berufsbildungswerke, denn der Rahmenvertrag sichert die zukünftige Entwicklung und den Bestand der BBW", freut sich Martin Bodin, Geschäftsführer des Benediktushofes Maria Veen, über die Bestandssicherung. In Deutschland gibt es 52 Berufsbildungswerke, die mit der Bundesagentur für Arbeit im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention wichtige Beiträge für einen inklusiven Ausbildungs- und Arbeitsmarkt leisten. Sie unterstützen junge Menschen mit Behinderung dabei, eine inklusive Ausbildung und Beschäftigung zu realisieren. Mit dem neuen Rahmenvertrag bestätigen die BBW, dass sie ihre Unterstützungsleistungen noch mehr an der individuellen Situation der Menschen ausrichten werden. Berufsbildungswerke lassen sich damit an ihrer Personenzentrierung, ihrer Teilhabe- und Ergebnisorientierung messen. Ziel ist, dass die BBW zukünftig in ganz Deutschland für Berufseinsteiger die gleiche Qualität der Leistungen erbringen.


















Im Berufsbildungswerk Maria Veen absolvieren rund 300 junge Menschen mit Behinderung eine Berufsvorbereitung oder Ausbildung in einem von 40 Ausbildungsberufen. Rund 95 Mitarbeiter in den Wohn- und Ausbildungsbereichen sowie in den Fachdiensten unterstützen die Jugendlichen dabei. Neben 26 Wochen Betriebspraktika gewinnt die mit der Wirtschaft „Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VAmB)" vorrangige Bedeutung. Jungen Menschen soll dabei durch besondere Wohnkonzepte ein selbständiges Leben in der Nähe ihres sozialen Umfelds ermöglicht werden. Fachkräfte des Berufsbildungswerkes begleiten und betreuen die jungen Menschen auch ein halbes Jahr nach dem Abschluss ihrer Ausbildung. Damit verbessern sich die Chancen der BBW-Absolventen auf dem freien Arbeitsmarkt erheblich, erläutert Bernd Seggebäing, Leiter des Case Managements im Benediktushof.

Info: Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW) ist der Dachverband der Berufsbildungswerke in Deutschland. Sie vertritt die politischen Interessen der Berufsbildungswerke und richtet ihre Aktivitäten auf eine erfolgreiche berufliche und soziale Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung.

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