12.8.2015 Maria Veen (pd). Dennis Schwarte ist 22 Jahre alt und an Leukämie erkrankt. Trotz großer gesundheitlicher Probleme hat er kürzlich im Berufsbildungswerk des Benedikushofes seine Ausbildung zum Bürokaufmann erfolgreich abgeschlossen. Für seine Zukunft wünscht er sich: „Gesund zu bleiben! Spaß am Leben, im Job und mit Freunden zu haben. Auf eigenen Beinen zu stehen."

Erst nach zwei großen Operationen an beiden Hüftgelenken – die erste hat er gut überstanden - kann sich der junge Mann aus dem Emsland auf Jobsuche machen.
Die Zeit im Berufsbildungswerk war für Dennis Schwarte alles andere als einfach. Ob berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, Ausbildung zur Bürokraft oder der Wechsel zum Bürokaufmann: Wegen gesundheitlicher Rückfälle und langwieriger Behandlungen musste der junge Mann seine Ausbildung mehrmals unterbrechen.
Der Emsländer ist total glücklich, es geschafft zu haben: „Wenn das Benefit-Team nicht gewesen wäre, hätte ich die Ausbildung nicht durchgehalten", ist sich Dennis sicher. Denn eine Osteonekrose in beiden Hüft- und Kniegelenken bereitet ihm dauerhaft starke Schmerzen beim Gehen, Stehen und Sitzen. Erst die vielen Möglichkeiten des Fachdienstes Benefit - zum Beispiel Physiotherapie, Manuelle Therapie, Physikalische Therapie und Osteopathie - halfen ihm, Job und Alltag besser zu bewältigen.



Genauso wichtig wie die Behandlungen waren für den jungen Mann die guten Beziehungen zum Therapeuten-Team: „Alle hatten stets ein offenes Ohr für meine Situation und haben mich immer wieder motiviert, weiter zu machen und durchzuhalten", ist der 22-Jährige seinen vielen Unterstützern, darunter auch der Freundeskreis und die Familie, total dankbar.
Er wünscht sich, auch mal „verrückte Dinge" mit Freunden zu unternehmen: Achterbahn fahren, Kart fahren, Lasertag spielen. Ganz weit oben auf seiner Liste steht der Wunsch, den Motorrad-Führerschein zu machen. „Freiheit, Mobilität und Selbstständigkeit haben – neben der Gesundheit – die größte Bedeutung für mich", so Dennis Schwarte.
Leuten, die aus welchen Gründen auch immer, während der Ausbildung Probleme haben, rät er: „Bloß nicht den Kopf in den Sand stecken, einen langen Atem bewahren und auch bereit sein, Kompromisse bei der beruflichen Laufbahn einzugehen. Ich wollte ursprünglich Schlosser oder Landmaschinen-Mechaniker werden. Das ging aufgrund meiner Behinderung nicht. Jetzt bin ich froh und stolz über das, was ich erreicht habe!"

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