1.9.2015 Reken (pd). Zu einem Kammerkonzert der besonderen Art lädt die Gemeinde Reken Freunde und Liebhaber klassischer Musik ein. Tickets sind ab sofort im Bürgerbüro des Rekener Rathauses erhältlich (10 € pro Person, an der Tageskasse 12 €). Es besteht die Möglichkeit die Tickets telefonisch (02864/944036) zu reservieren und an der Tageskasse abzuholen.

 

Zum Programm am Sonntag, 6.September 2015 um 17 Uhr in Groß Reken, Alte Kirche, Hauptstr. 1:

Das Streichterzett op. 74 wurde von Antonín Dvořák ist als eine kleine Hausmusik komponiert, in der der Komponist selber den Part der Bratsche übernahm und damit dem Instrument eine besondere Gewichtung in der Stimmführung des Terzetts einräumte. Das Werk ist voller melodischer Einfälle, von denen das Scherzo, ein schneller böhmscher Tanz, einen temperamentvollen Akzent setzt. In der Literatur gilt die oft gespielte Komposition als ein bezauberndes Juwel.


















Der Titel „Jagdquartett" für das Streichquartett B-Dur, KV 458 stammt nicht von Mozart selbst, sondern wurde dem 1784 vollendeten Werk wegen seines pastoralen Charmes und den Assoziationen an Jagdfanfaren und Hörnerschall zu Beginn von einem geschäftstüchtigen Verleger gegeben. Bedeutsamer als diese Marginalie ist, dass Mozart das Quartett an Joseph Haydn, seinen Lehrmeister schickte, von dem er gelernt hatte, „wie man Quartetten schreiben müsse".
Haydn hatte in der Musiktradition eine gewichtige Entwicklung eingeleitet, indem er im Typus Streichquartett zunehmend die Gleichberechtigung der Stimmen einführte. Während in der Barockmusik z.B. das Cello lediglich eine Rolle als begleitende Basslinie spielte, konnte das Instrument nun solistische Passagen übernehmen und im vierstimmigen Satz mit Violinen, Bratsche und Cello in einen gleichberechtigten Dialog eintreten. Mozarts Stolz, mit dem er Haydn seine „Kinder", insgesamt sechs Quartette, übermittelte, zeigt, wie sehr er überzeugt war, dem Vorbild des Komponisten Haydn gerecht geworden zu sein.
Die spanische Folklore wurde für die Komponisten des Landes am Beginn des 20. Jahrhun-derts zum zentralen Zentrum ihres Schaffens. In diesen Zusammenhang gehört auch „Das Gebet des Toreros", in dem Joachin Turina eine anschauliche Situation seiner Umwelt darstellt. Die Komposition besteht aus einem durchgängigen Satz, der musikalisch verschiedene Eindrücke bzw. Bilder darstellt. Ein Torero betet vor dem Kampf in einer kleinen Kapelle, während die Menge in der Arena schon ungeduldig wartet.
Das Stück beginnt mir einer kurzen dramatischen Einleitung, dem ein für den Stierkampf typischer Pasodoble folgt, der zum Ende wieder aufgenommen wird. Eine gewaltsame Steigerung, unter der ein dramatisches Geschehen in der Arena verstanden werden kann, unterbricht ein bewegendes lyrisches Andante. Ein folgendes Lento steht musikalisch für das Gebet und ist Ausdruckshöhepunkt des Werkes.

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