16.9.2015 Reken (pd). Der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss (PUBA) der Gemeinde Reken hat sich während seiner Sitzung vom 15. September ausführlich mit Änderungen in der Organisation der Sperrmüllabfuhr und einer Neufassung der Abfallentsorgungssatzung beschäftigt.

Auf Vorschlag der Verwaltung hat das Gremium dem Gemeinderat die Beschlussempfehlungen unterbreitet, die Sperrgutabfuhr ab 1. Januar 2016 auf ein Abrufkartensystem sowie auf die kostenlose Anlieferung von Sperrgut am Wertstoffhof gegen Vorlage einer ausgefüllten Abrufkarte umzustellen. Außerdem müßte eine entsprechende Neufassung der Satzung über die Abfallentsorgung in der Gemeinde Reken verabschiedet werden.

Wenn man bislang wissen wollte, wann in Reken der Sperrmüll abgeholt wird, musste man nicht mehr in den Kalender schauen. Zwei Tage vor den veröffentlichen Terminen setzte regelmäßig ein richtiger Mülltourismus ein. In langsamem Tempo kurvten Autos durch die Wohngebiete, deren Insassen es vornehmlich auf Elektroschrott, Kabel und Metalle abgesehen hatten und die für eine Beeinträchtigung des Gemeindebildes durch zerwühlte Sperrguthaufen sorgten. An bestimmten Treffpunkten wurden die Wertstoffe dann gesichert – der unbrauchbare Rest wanderte in hohem Bogen ins Grüne und sorgte für unnötige Kosten im Haushalt. Er musste von den Mitarbeitern der Gemeinde nämlich aufwändig wieder entfernt werden.

Diese in allen Ortsteilen eingerissene Unart soll durch die Neuregelung komplett vermieden und abrupt gestoppt werden. Stimmt der Gemeinderat am 30. September zu, so werden im kommenden Jahr keine Sperrmülltermine mehr im Abfallkalender veröffentlicht. Stattdessen erhält jeder Haushalt per Post zwei Abrufkarten pro Jahr für den Sperrmüll, mit denen man seinen Bedarf beim Entsorgungsunternehmen anmelden muß. Zehn Tage vor der nach wie vor kostenlosen Abholung werden die Bürger dann über den genauen Termin der Sperrmüllentsorgung informiert. Möglich wird es aber auch sein, den Sperrmüll gegen Vorlage einer Abrufkarte am Wertstoffhof gebührenfrei und zeitnah abzugeben. Unbedingt zu beachten bleiben natürlich auch weiterhin die Sperrmüll-Vorschriften der Gemeinde

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