21.9.2015 Bahnhof Reken (geg). Am Dienstag und Mittwoch erfuhren die Siebtklässer der Sekundarschule Hohe Mark eine spannende Änderung des Stundenplanes . Das Fairmobil war da und gestaltete für die Schüler/innen einen unterhaltsamen, aber auch lehrreichen Vormittag.


Denn wenn das FairMobil an eine Schule kommt, erleben Schülerinnen und Schüler, dass Schule auch Lernmöglichkeiten und Erfahrungsräume außerhalb des Unterrichts eröffnet. Mit einem Parcours, den das Fair Mobil-Team (JRK) an die Schule bringt. Spielerisch, in der Bewältigung gestellter Aufgaben, in kurzen Diskussionen oder im Rahmen erlebnispädagogischer Elemente erörtern kleine Teams Probleme, tauschen Ideen aus oder erproben sich selbst in spannenden Situationen.
Und wofür das alles? Die Schulsozialarbeiterin Kerstin Schulten erklärt: „Die Teilnehmer/innen sollen sich zum einen besser und anders als auf die bisherige Art kennen lernen, sollen sehen wie wichtig Teamarbeit ist und sie werden sensibilisiert für eine gegenseitige Rücksichtnahme." Aktuelle Themen wie Mobbing, soziale Ausgrenzungen, Aggressionen aber auch der Umgang mit Konfliktsituationen im Bezug auf soziale Netzwerke und neue Medien stehen als Themen im Vordergrund.


















Eingebunden ins Programm waren die Streitschlichter der Sekundarschule, die Klassenlehrer, das Team vom Jugendhaus Flash 23, Sabine Sauret vom Jugendamt des Kreises Borken, wie Kerstin Schulten, Sozialarbeiterin an der SKS.
Zwei Jahre hat es gedauert, bis das Programm „Miteinander" an der Schule zu Gast sein kontner. Entsprechend motiviert ließen sich die Mädchen und Jungen ins Programm einbinden. Gruppenweise absolvierten sie nach einem theoretischen Teil, die unterschiedlichen Stationen. „Wir haben bei den Gruppenzusammenstellungen darauf geachtet, dass sich dabei keine Cliquen zusammenfinden, erklärt die Schulsozialarbeiterin. So kam es auch vor, dass sich hier Schüler zusammenfanden, die sonst nicht so gut miteinander auskommen. Aber die Siebtklässler hatten eine Menge Spaß, sich im Team auszuprobieren und waren motiviert bei der Sache, das war unübersehbar.


















Wie wirkt mein Facebookprofil auf das andere Geschlecht? Das konnten die Kleingruppen gleich mal ausprobieren. Denn die Aufgabenstellung an einer der Stationen lautete, ein Profil für ein soziales Netzwerk zu erstellen. Anschließend wurde das vom jeweils anderen Geschlecht beurteilt. Lebhaft geht es an den Stationen in der Turnhalle zu. Dabei hat es die Station „Zaunkönig" hat es in sich: Mit Geschick und Absprache müssen die Schüler, ohne die Gummis zu berühren, durch ein Spinnennetz, immer nur einer und der von den anderen getragen, klettern.



















An einer anderen Station fan das Künstlertauziehen statt: An beiden Enden sollen Schüler mit Kreide einen Begriff auf eine Tafel malen, den seine Teammitglieder während des Tauziehens erraten müssen. Beim Balancieren auf einem hölzernen „A" sorgen die Mitschüler für die notwendige Stabilität. Ohne Absprache, wer wann wie fest ziehen soll, war diese Übung nicht zu meistern.
Entweder man löst die Probleme zusammen, oder es klappt nicht, das wurde bei den Aufgaben schnell klar.
Begeistert von der Stundenplanänderung zeigte sich Kevin Brüninghoff:" Das macht Spaß und stärkt das Teamwork", meinte er.
Andreas Lammerding nimmt von dem Tag mit, dass man lernt, Probleme an -und sich auszusprechen. Das finde er gut, sagte er.
Max Schneider findet gut, dass man dabei lernt Vertrauen aufzubauen und: „Wir sprechen hier über Themen die man sonst nicht bespricht".
„Man kann über Themen sprechen, die man sonst nicht anschneidet", das sagt auch Lisa Hellenkamp, die die Stationen in der Turnhalle favorisiett. „Die Zusammenarbeit untereinander ist toll, man lernt sich viel besser kennen", sagt sie.

 

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