28.9.2015 Stadtlohn/Reken (geg). Es gibt Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen, das stellte auch die Vorsitzende der Rekener Farbmühle, Ulla Steinkamp am Freitag im Stadtlohner Kunstklärwerk, dem Atelier von Norbert Then fest.

Gemeinsam mit Brigitta Malyszek, der Integrationsbeauftragen der Stadt Borken und dem Maler Klaus Risse aus Rhede, der ein Atelier im Creativquartier auf Fürst Leopold hat, arbeitete Then mit Flüchtlingen an einer Friedensskulptur.
„Ich sammle Ideen und möchte mich inspirieren lassen, um ähnliches auch mit unserem Verein im Maria Veener Punkt Komma Strich umzusetzen", so Ulla Steinkamp, die sich von der Atmosphäre, die im Kunstklärwerk herrschte ganz berührt zeigte. Zwischen einem gedeckten Tisch, Handwerkszeug, Kerzen, Musikinstrumenten, Skulpturen und Bildern „menschelte" es spürbar.




















„Auch unser Verein möchte helfen die Integration dieser Gäste voranzutreiben", so Steinkamp.
„Kunst und Musik bieten eine wunderbare Gelegenheit mit unterschiedlichen Nationen ins Gespräch zu kommen", so Norbert Then, der den anwesenden Männern, bevor es an die Arbeit ging, die handwerklichen Geräte naher brachte. Denn es wurde nicht nur mit Lineal und Bleistift, so wie bei dem Restaurator aus Syrien, der erst eine kurze Zeit in Borken weilt, oder mit Pinsel und Farbe wie bei dem Singer- und Songwriter Ade' aus Nigeria, sondern auch mit Schneidbrenner und Schweißgerät, gearbeitet.


















Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel", stand am Anfang zwar die gemeinsame verbale Auseinandersetzung, aber "Die Motivation war so groß und die Ideen sprudelten nur so, so dass wir irgendwann gesagt haben, wir fangen mal an", erklärte Brigitta Malyszek lachend. Am Mittag waren so zwei Traumfänger entstanden die eine Weltkugel hielten, wobei Norbert Then bemerkte, dass noch nie jemand in seiner Werkstatt einen Traumfänger herstellen durfte. Doch die freudige Begeisterung bei Jeremy, der von der Elfenbeinküste stammt, war so groß, dass er hier einmal eine Ausnahme machte.


Einen Koffer voll Eindrücke nahm Ulla Steinkamp am Ende mit nach Hause. Einen Koffer den sie zur Jahreshauptversammlung für die Mitglieder dann auspacken wird um mit ihnen gemeinsam ein Projekt zu entwickeln.

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