12.10.2015 Maria Veen (geg). Um Punkt sechs Uhr drehte Lisa Kranz den Schüssel der Tür zur Maria Veener Eislounge um. Sie hatte zur Lesung eingeladen und somit den angekündigten Veranstaltungsreigen in der kälteren Jahreszeit eröffnet.


Zu Gast war Brigitte Hieronimus, die spritzig und lebendig aus ihrem Buch „Vom Glück der Schlaflosigkeit" las und den Stoff och mit persönlichen Erlebnissen würzte.
. In ihrem Buch wählt sie einen ebenso persönlichen wie behutsamen Zugang zum Thema Schlaflosigkeit. Sie lässt Wissenschaftler und Philosophen zu Wort kommen. Lädt dazu ein, das Gedächtnis als Bibliothek zu benutzen, sodass man über Nacht einen neuen Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben gewinnt.
Schlaflosigkeit ist eine weit verbreitete Zivilisationserscheinung und oft Folge von zu viel Stress und Hektik. Zahllose Ratgeber beschäftigen sich mit diesem Thema; es gibt Kurse, autogenes Training, Yoga und Pilates, homöopathische Mittelchen, schlaffördernde Tees und vieles mehr, um endlich wieder schlafen zu können wie zu Teenagerzeiten. „Aber nützt all dies wirklich etwas"? fragte sie.



















Die Autorin Brigitte Hieronimus zäumt das Pferd von hinten auf und fragt: Warum will niemand sehen, dass auch gesunder Schlaf einem natürlichen Kreislauf unterliegt und sich im Laufe des Lebens wandelt? Wer nämlich Freundschaft schließt mit den schlaflosen Stunden, der kann diese für offene Fragen und ungelöste Konflikte eines turbulenten Tages nutzen. Selbst medizinische Untersuchungen belegen: Wachphasen dienen der geistigen Gesunderhaltung. Mit dem Kopfkissenbuch wird dieser Prozess aktiv unterstützt, sodass man über Nacht einen neuen Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben gewinnt.

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