17.10.2015 Hülsten (geg). Zehn Jahre haben Kirstin und Karsten Kaiser, Inhaber der Firma Gartenbau Kaiser in Hülsten gebraucht, bis aus ihren vielen Ziergurkensorten „Decumis" eine einzelne Sorte zum Verzehr geeignet war. Das Ergenis der jahrelangen Arbeit ist nun unter dem Namen "PIXIES" erhältlich.


Rein theoretisch könnte man auch die „Decumis" essen, denn diese Ziergurkensorten aus hauseigener Züchtung sind, im Gegensatz zu den natürlich vorkommenden Wild~ oder Stachelgurken,völlig ungiftig.Aber: „Die stacheligen Decumis, die es in vielen Formen gibt, haben aber so gut wie kein Fruchtfleisch", berichten die Kaiser's, die dann begonnen haben eine essbare Sorte zu züchten.
Aber der Weg war lang. Nach vielen Versuchen mit unterschiedlichen Sorten, deren Umsetzung alle Kenntnisse und Erfahrungen im Anbau, der Veredelung und der Zucht erforderten, war nicht zuletzt auch das Durchhaltevermögen der Kaisers erforderlich „Ganz herkömmlich in Handarbeit und Stück für Stück haben wir uns bis zum gewünschten Ergebnis vorgearbeitet ", berichtet Karsten Kaiser. Nun sind sie am Ziel, eine Sorte der „Decumis" ist zum Verzehr geeignet und heißt nun „PIEXIES", aber die Handarbeit ist damit nicht zu Ende. Denn Anbau, Ernte, die Reinigung und das Einkochen geschehen ebenfalls per Hand. Die Unternehmerin Kirstin Kaiser sagt:"10 Jahre haben wir daran gearbeitet, ohne zu wissen, ob wird das Ergebnis je erreichen werden".
So versteht es sich von selbst dass das Ehepaar Kaiser über das Ergebnis dieser Zucht, welcher ein stacheliger, aber doch lukkullischer Genuss ist, auch recht stolz sind.
Die Gurken mit Namen „PIEXIES", oder eher gesagt, diese Gürkchen sind nicht nur optisch außergewöhnlich. Die stacheligen Früchte verursachen je nach Geschmacksrichtung auch wahre Geschmacksexplosionen auf der Zunge.
Das die „PIXIES" ins Glas sollen, war dem Ehepaar Kaiser von vornherein klar. Die Geschmacksrichtungen entwickelten sie mit Hilfe von Studenten der Fachhochschule für Oecotrophologie in Münster weiter, als sie mit dem Verhalten der Gurke im eigenen Sudrezept nicht so glücklich waren.
Sieben Geschmacksrichtungen wurden dabei herausgearbeitet:
Das Einsteigermodell traditionell süß-sauer als „mild".
Die Sorte „pikant" verspricht durch Grünen Pfeffer und Jalapeno Soße einen feinen Geschmack.
Rosa Pfeffer und Chili sorgen bei der Sorte „scharf" für ein stachelig scharfes Gürkchenvergnügen.
Für den der es fruchtig mag, gibt es die Sorte „himbeer" mit Zitronenverbene und Holunderblüte.
Ein „must have" zum Grillen ist die Sorte „barbecue", mit dem Raucharoma des Hickory Walnussbaumes.
Etwas für Feinschmecker sind die Sorten „fisch" und „hummer", die aus der Gurke eine Seegurke machen.
Kirstin und Karsten Kaiser empfehlen, die „PIXIES" je nach Geschmacksrichtung mit unterschiedlichen Speisen zu variieren. So passt die scharfe Variante sicherlich gut zur Pizza „Diavolo" oder die traditionelle in „mild" zu Brot und Wurst. 
Was besonders interessant ist: Man kann nicht nur mit den Gurken auf einfache Art und Weise dekorieren, sondern auch dem Gericht eine andere Geschmacksnote geben. Und auf einem Buffet sind sie sicherlich nicht nur geschmacklich der Hit, sondern auch optisch ein Hingucker.
Der eigenen Fantasie und der Experimentierfreudigkeit in der Küche sind da natürlich keine Grenzen gesetzt
Zu erwerben sind die „PIXIES" über den Onlineshop auf www.piexies.de oder in ausgesuchten Feinkostgeschäften wie Edeka Wilger in Borken. Nach telefonischer Voranmeldung können die „PIEXIES" auch direkt bei der Familie Kaiser eingekauft werden.

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