23.10.2015 Reken. Pressemitteilung der SPD Fraktion: Die Meldung „Ausländer raus" Rufe vor der Flüchtlingsunterkunft in Reken in der BZ vom 03.10.2015 hat uns schockiert und aufgewühlt. Das ist nicht der Umgang mit unseren Mitmenschen, den wir in unserer Gemeinde pflegen.

Dieses Verhalten schadet der Gemeinde und ihrem guten Ruf als Gewerbestandort und Naherholungsort.

Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind benötigen unsere Unterstützung und nicht solche Anfeindungen.

Die Flüchtlingskrise ist eine große Herausforderung, diese zu meistern wird nicht einfach sein. Keinem ist aber damit gedient, Ängste zu schüren. Die jetzige Situation muss auch als Chance betrachtet werden, um den Menschen, die berechtigt Asyl beantragen, eine Zuflucht zu bieten.

Ihre Aufnahme und Integration ist eine Verpflichtung für uns alle, die sich aus der deutsche Geschichte und der UN Flüchtlingskonvention ableitet. Es ist ein Gebot der Humanität.

Eine zügige, aber verfassungsrechtlich einwandfreie, Bearbeitung der Asylanträge muss gewährleistet werden. Damit ist dann auch die Abschiebung der Menschen verbunden, die kein Bleiberecht haben. Menschlich ist es zwar verständlich, dass diese Menschen sich auch ein wirtschaftlich besseres Leben wünschen, unsere Verfassung gibt uns aber Richtlinien dafür, welche Kriterien für ein Bleiberecht anzulegen sind.

Auch wenn es für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten selbstverständlich ist, möchten wir betonen, dass es in Reken keinen Platz für Rassisten und fremdenfeindliches Gedankengut gibt. Wir begrüßen ausdrücklich die Initiativen, die sich gebildet haben, um die Integration der Flüchtlinge zu unterstützen.

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