23.10.2015 Reken (geg). Es war ein kurzes Procedere. Um 17.07 Uhr hatte der neue Bürgermeister Manuel Deitert seinen Amtseid abgelegt und nahm die Gratulationen der Fraktionsvorsitzenden aller im Rat vertretenden Parteien entgegen.

Vorher eröffnete die stellvertretende Bürgermeisterin Brita Weishaupt die Sitzung, stellte die Gültigkeit des Wahlvorschlages durch den Wahlausschuss fest und führte und vereidigte offiziell den neuen ersten Bürger der Gemeinde.
Einen kurzen Draht erhielt Deitert von Andreas Zander, als Symbol für die zukünftige Zusammenarbeit mit einem kurzen Draht ins Rathaus. Auch Bruno Hartling von den Grünen und Bernhard Schmidt von der UWG gratulierten und drückten die Hoffnung auf eine konstruktive Zusammenarbeit aus.<

















Deitert bedankte sich in seiner Antrittsrede bei den Bürgerinnen und Bürgern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen, aber: "Es wird wohl dauern bis sich alle an den neuen Bürgermeister gewöhnt hätten". Ihm selbst wäre am Morgen beim Ausräumen des Büros in einer Unterhaltung mit Kollegen noch rausgerutscht „Ruf mal den Chef an." Er nehme die Verantwortung mit Selbstbewusstsein, aber auch Respekt entgegen „Mit Respekt vor meinen Vorgängern und mit Respekt vor der Leistung der Bürger, besonders vor dem Ehrenamt", sagte er. Reken könne stolz sein, dass es so aufgestellt sei. Deitert versprach auch Respekt vor den 130 Mitarbeitern, denn „Nur gemeinsam können wir das Wohl für Reken noch erfolgreicher gestalten". Gemeinsam heiße für ihn einen kooperativen Führungsstil zu haben, wobei er auf die Kompetenz seiner Mitarbeiter baue.


„Ich will führen, integrieren, moderieren, Gräben zuschütten und besonders junge Leute motivieren sich stärker einzubringen", so Deitert, wobei er besonders eine Lanze für das Ehrenamt brach. Deitert blickte auf die vor der Gemeinde liegenden Herausforderungen, wie die Gestaltung des Haushaltes oder der Flüchtlingsproblematik die auch Reken erreicht habe und beendete Antrittsrede mit einem Zitat von Platon: „Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen."

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