16.11.2015 Maria Veen (pd).  Die Agenten sind los! Überall streifen sie umher, erkunden jeden Gang und jeden Raum, schauen neugierig in jede Ecke, damit ihnen auch ja kein Geheimnis entgeht. Nein, wir befinden uns nicht im neuen James-Bond-Film, sondern am Gymnasium in Maria Veen.

Die Schule hatte am vergangenen Samstag alle Grundschülerinnen und Grundschüler mit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür eingeladen. Und die kleinen Besucher konnten sich in die Rolle eines (fast) echten Agenten begeben, um an der Schule knifflige Aufgaben zu lösen, einen geheimen Gegenstand aufzuspüren und somit nebenbei auch das Gymnasium kennen zu lernen.
Hier gab es viel zu entdecken:
Dass Karambola, Goji und Kaki keine mittelamerikanischen Hauptstädte sind, sondern Früchte aus aller Welt, erfuhr man beispielsweise in Erdkunde, und die ganz Mutigen konnten das Obst auch einmal probieren. An anderer Stelle waren wiederum klassische Agentenfähigkeiten gefragt, nämlich im Fach Kunst, wo mit scharfem Blick Originalwerke von geschickten Fälschungen unterschieden werden musste.
Die Fächer Physik und Chemie ließen in Experimenten Gegenstände in der Luft tanzen und Flammen lodern, während in der Biologie alle (Spür-)Sinne zum Einsatz kamen, um die gesamte Umwelt zu erfassen. Wer dort seinen Hör-Sinn geschärft hatte, dem schwangen die Klänge des Schulorchesters und die Gesänge der Musical-AG bestimmt noch klarer ins Ohr. In der Aula probten Schülerinnen und Schüler für ihr neuestes Musical „Rats".


In der Aula wurden die Besucher auch Zeugen einer Zeitreise in das Jahr 2016. Zwei Zehnjährige treffen aufeinander: Paul aus Münster und Marie, die seit einigen Monaten auf das Gymnasium der Mariannhiller Missionare geht.
Sie erzählt von den ersten Tagen, von den neuen Klassenkameradinnen und Kameraden, vom Unterricht und von den Kennenlerntagen im Jugendbildungshaus der Schule. Der Koordinator der Unterstufe, Edwin Güldner-Wiesche, hob in diesem fiktiven Dialog die Besonderheiten des Gymnasiums in Maria Veen hervor. Vor allem betonte er, dass den Neulingen Zeit gelassen wird, die Schule kennen zu lernen und sich einzufinden. So können sich die Schülerinnen und Schüler an dieser Schule, auch aufgrund der Übersichtlichkeit der Schule, geborgen und gut aufgehoben fühlen. „Man lernt schnell alles kennen und kann jeden fragen, wenn man mal etwas nicht weiß."
Der Schulleiter, Johannes Alings, ergänzte, dass in der Schule die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern besonders wichtig sei. „Wir wollen Schüler auf dem Weg zur Studierfähigkeit begleiten und ihnen helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln."
Wie die Persönlichkeitsentwicklung im Lauf der Schulzeit voranschreitet, konnten die Besucher an den vielen freundlichen Oberstufenschülerinnen und -schülern sehen, die an Informationsständen Auskunft über die Schule gaben oder die Gäste herumführten. Auch Elternvertreter standen bereit, um „aus erster Hand" über ihre Erfahrungen zu berichten.
Die Sprachen der Schule, Englisch, Französisch, Spanisch, Latein und Deutsch präsentierten sich mit vielfältigen Sprachspielen und Ausstellungen. In der großen Bibliothek der Schule war der Fisch als christliches Ursymbol Thema für eine kreative Auseinandersetzung im Fach Religion. Sich noch kreativer ausleben konnte man mit dem „Theater zum Mitmachen", mit dem die Oberstufenschülerin Lisa Grabosch die kleinen Gäste begeisterte. Und für die ganz Geübten hielt die Sporthalle noch jede Menge Geschicklichkeitsübungen bereit.
Wer um die Mittagszeit die Schule verließ, hatte viel gesehen, gehört, gefühlt, geschmeckt, kurz gesagt: erlebt. Und die Besucher hatten das Gymnasium in Maria Veen so ausgiebig erkundet – mehr hätte ein Berufsagent wahrscheinlich auch nicht herausbekommen können.

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