25.1.2016 Groß Reken. Die Fakten: Vorstand der Spar- und Darlehnskasse Reken zieht positives Fazit zum Geschäftsjahr 2015 / betreutes Kundengeschäft wächst auf 442 Millionen Euro / Positive Entwicklung im Einlagen- und Kreditgeschäft / Mitglieder erhalten erneut Dividende von 7,5 Prozent.

Das Erfolgsrezept: Nähe zum Kunden auch durch den Hauptanteil der Mitarbeiter aus dem Ort. .

Zufriedene Gesichter bei der Spar- und Darlehnskasse Reken: „Wir können im Interesse unserer Mitglieder, Mitarbeiter und Kunden im Geschäftsjahr 2015 mit einem schönen Ergebnis aufwarten. Dass dies im aktuellen Niedrigzinsumfeld gelungen ist, werten wir sicher als sehr guten Erfolg und Ausdruck unserer genossenschaftlich orientierten Geschäftspolitik", bilanzierten die beiden Bankvorstände Christian Nordendorf und Marc Trzcinski sowie Prokurist Thomas Schemmer auf der Jahrespressekonferenz bei der Vorstellung der wichtigsten Geschäftszahlen im zurückliegenden Jahr.
Es war ein anstrengendes Jahr, das nach den Worten der beiden Bankvorstände Christian Nordendorf und Marc Trzcinski geprägt war durch anhaltende Niedrigzinsphase und steigender gesetzlich vorgegebener Regulatorik. Der Spadaka Reken sei es dennoch überzeugend gelungen, die erreichten Marktpositionen zu behaupten und weiter zu festigen. Zudem gab es im letzten Jahr zwei wesentliche personelle Änderungen: Im Vorstand wurde Marc Trzcinski Nachfolger von Josef Schürmann, als Prokurist wurde Thomas Schemmer ernannt.
Der Vorstadn freut sich: Die Bilanzsumme ist im zurückliegenden Geschäftsjahr 2015 um über sechs Prozent auf rund 211 Millionen Euro gestiegen. Nach wie vor ist das eigene Kreditgeschäft mit dem gewerblichen und privaten Mittelstand eine tragende Säule des Geschäfts.


Die Ausleihungen an Kunden erhöhten sich deutlich um rund 7,8 Prozent auf 179 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren das gewerbliche Kreditgeschäft und die gestiegene Nachfrage nach privaten Immobilienkrediten. Insgesamt wurden neue Kredite in einem Gesamtvolumen von 31,5 Mio. Euro vergeben. "Das ist bei der Größe unserer Bank schon ein enormes Volunmen" so Trzcinski. Sein Fazit: „Wir können unseren Kunden jederzeit mit ausreichenden Kreditmitteln bei gegebener Bonität zur Verfügung stehen. Bei der Spadaka Reken gibt es keine Spur von Kreditklemme." Des Weiteren wurden von der Bank für ihre Kunden öffentliche Fördermittel von rund 12,7 Millionen Euro beantragt und bewilligt.
Auch die bilanziellen Einlagen der privaten und gewerblichen Kunden stiegen deutlich. Der Zuwachs lag bei 5,9 Prozent und stieg auf 146 Millionen Euro, konstatierte Trzcinski. Er freute sich, dass man auch ein Wachstum bei den Einlagen verzeichnen konnte, obwohl praktisch fast keine Zinsen gezahlt werden. Das bringe das Vertrauen der Kunden in die Genossenschaftsbank zum Ausdruck. Nach wie vor war die Spadaka „ein sicherer Hafen für das Geld der Kunden".
Mitgliederförderung wird bei der Spar- und Darlehnskasse Reken weiterhin großgeschrieben. Sichtbarer Ausdruck ist die jährliche Dividendenzahlung. Voraussichtlich 7,5 Prozent werden an die 5.073 Mitglieder – darunter 290 neue Anteilseigner – in diesem Jahr vorbehaltlich des Beschlusses der Vertreterversammlung, aus dem Jahresgewinn von erwartet knapp über 700.000 Euro ausgeschüttet.
Neben ihren Mitgliedern fördert die Bank außerdem Kultur, Bildung, Sport und unterstützt karitative Organisationen in der Region. Rund 50.000 Euro spendete die Spadaka allein im vergangenen Jahr. Darüber hinaus ist man auch kein unwichtiger Steuerzahler für die Kommune
Bei der Bewältigung ihrer Aufgaben setzen die Kreditgenossenschaften vor allem auf kompetente Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten lag zum Jahreswechsel bei 50, davon absolvieren fünf junge Menschen aus der Region eine Ausbildung zu Bankkaufleuten.
Im harten Wettbewerb unter den Finanzdienstleistern will die Spadaka Reken für ihre über 10.600 Mitglieder und Kunden jedoch weiterhin mit ihrer sprichwörtlichen Nähe zu den Menschen vor Ort und in der Region punkten. Gepaart mit einer hohen „Beratungsqualität" zeige man Sicherheit und Zukunftsfähigkeit in der Zusammenarbeit mit den Kunden.
Sorgen bereitet Christian Nordendorf der fehlende Sparwille durch den Niedrigzins, sowie der erhebliche Mehraufwand durch europäischen Regulierungsdruck - ohne geschäftlichen Ertrag.
Man habe schon eine Menge an Regulierungen verarbeitet, eine Menge warte aber noch in der Pipeline und sei derzeit aktuell umzusetzen. Alleine hierzu werden zur Zeit umgerechnet zwei Personen beschäftigt – Tendenz steigend. Aus diesem Grund wurden verschiedene Aufgabenfelder gemeinsam mit Genossenschaftsbanken in der Umgebung zentralisiert.  Zudem steht in 2016 das Projekt „Zufrieden Leben" im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die Bank ein  Bewusstsein bei ihren Mitgliedern und Kunden wecken, welche Auswirkungen der dauerhafte Niedrigzins auf die Zukunftsvorsorge hat.
Personell wird 2016 noch eine größere Veränderung geben. Der langjährige Kreditberater Werner Bruns wird Mitte des Jahres in den Ruhestand gehen. Zukünftig werden die Kunden, insbesondere die landwirtschaftlichen Kunden, vom Prokuristen Thomas Schemmer betreut.

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