14.2.2016 Bahnhof Reken (Feuerwehr). Am Samstag Abend gegen 20:07 Uhr wurden die Löschzüge aus Klein Reken und Groß Reken zu einem Kaminbrand nach Bahnhof Reken alarmiert.


Durch das Anspringen der Rauchmelder wurden die Bewohner auf das Feuer aufmerksam und konnten dadurch unbeschadet und rechtzeitig das Wohnhaus verlassen. Die Bewohner sowie ein Hund wurden während des Einsatzes von der Feuerwehr betreut und mit Getränken versorgt.
In Höhe des Erdgeschosses war der Kamin aufgrund von Rußablagerungen so dicht verschlossen, das der Rauch nicht mehr abziehen konnte. Die starke Hitze im Kamin (bis 600 Grad) sorgte dafür, dass der Putz im Gebäude abplatzte. Damit die Hitze nicht die Deckenpaneele oder den Dachstuhl in Brand setzt, wurden mehre Trupps unter Atemschutz zur ständigen Kontrolle im Gebäude eingesetzt.



Die glühende Rußablagerung wurde unter Anleitung des Bezirksschornsteinfeger über die Hubarbeitsbühne vom Dach und mit einem Stoßbesen vom Keller aus gekehrt.
Die noch glühende Rußablagerung wurde nach draußen gebracht und dort abgelöscht. Dies wurde so lange durchgeführt bis der Kaminzug wieder vollständig frei und die Temperatur der Innenwände im Bereich des Kamins wieder gesunken waren. Hierfür wurden im Gebäude sowie im Korb der Hubarbeitsbühne insgesamt 10 Trupps unter Atemschutz eingesetzt.



Die Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache durchgeführt.
Der Betrieb des Pelletofen wurde vom Bezirksschornsteinfeger untersagt, da der Kamin nicht mehr benutzbar ist.
Abschließende Messungen auf Schadstoffe im Gebäude verliefen negativ.
Einsatzende gegen 0:25 Uhr.

Im Einsatz:
LZ Klein Reken
LZ Groß Reken
Polizei
Kriminalpolizei
Bezirksschornsteinfeger

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