17.2.2016 Groß Reken.  Es fehlen nur noch wenige Handgriffe und das Warten auf den 14. März, dann wird der neue Walderlebnisweg in Reken eröffnet. Schon jetzt fügen sich die Holzelemente der 12 Erlebnisstationen in das Waldstück zwischen dem Berghotel Hohe Mark und dem Aussichtsturm am Melchenberg ein.

An diesen verschiedenen Stationen soll den Kindern, Jugendlichen und natürlich auch den Erwachsenen Wissenswertes über den Wald näher gebracht werden. „Spielerisch erfahren die Besucher mehr über das Leben im Wald, über die verschiedenen Holzarten oder über die unterschiedlichsten Waldbewohner", so Bürgermeister Manuel Deitert über das Projekt, welches auch durch die Regionale 2016 Agentur unterstützt wird.
Maßgeblich ist der Landesbetrieb Wald und Holz NRW an der Planung und Umsetzung des Weges beteiligt. Die Sparkassenstiftung für den Kreis Borken fördert die Umsetzung mit 14.000 Euro. „Reken verfügt über ein tolles Erholungsgebiet und wertet es mit dem Walderlebnisweg weiter auf. Die verschiedenen Generationen können sich hier begegnen und die Region profitiert von dieser Investition nachhaltig – deshalb unterstützt die Sparkassenstiftung dieses Projekt gerne", sagt Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung, Landrat Dr. Kai Zwicker.


Der Landrat besuchte gemeinsam mit Hendrik Hesterwerth, Filialdirektor der Sparkasse in Reken und Bürgermeister Manuel Deitert den fast fertiggestellten Pfad.
„Der Walderlebnisweg zeichnet sich durch pädagogisch wertvolle Elemente aus und fügt sich dennoch in die Natur ein und deshalb bin ich mir sicher, dass er viele Besucher der verschiedensten Altersklassen anziehen wird", lobt Hendrik Hesterwerth, Filialdirektor der Sparkasse Westmünsterland in Reken das Projekt. „Ich finde es super, das Ökosystem Wald auf diese Weise kennenzulernen, denn durch diese Art des Erlebens bleibt das Wissen nachhaltig bei den Besuchern haften", so Hendrik Hesterwerth weiter.
Die Stationen
1 Seilbahn: Zwischen hohen Bäumen an der knapp 30 m langen Seilbahn herunter sausen und sich ein bisschen wie Tarzan oder Jane fühlen...
2. „Baumarten bestimmen": Besucher sollen ihr Wissen testen: Kann ich die Holzscheite anhand der Rinde oder der Holzstruktur erkennen?
3. „Waldgeschichte": Im Kreis Borken befinden sich viele Waldflächen im Privatbesitz. Warum ist das so, und wie hat man früher seine eigene Waldfläche markiert?
4. Gewicht von Holz („Muckibude"): Welches ist die schwerste Holzart? Unterschiedliche Holzklötze der gleichen Maße anheben. Welche Holzart ist die schwerste?
5. Raummeter umschichten: Lasst Eure Muskeln spielen und schichtet 1 Raummeter Holz um. Hier ist die ganze Familie gefragt! Nebeneffekt: Besucher erhalten Informationen zu Energiewerten auf einer Infotafel.
6. Jahresringe: Besondere historische Ereignisse, wie z. B. Beginn des 1. Weltkrieges, werden bei den Jahresringen genannt. Das Alter eines alten Baumes wird so gut sichtbar gemacht, nach dem Motto: Was dieser Baum alles schon erlebt hat!
7. Totholzstation: Bedeutung von Totholz im Wald, Totholz als Lebensraum zahlreicher Insekten, Pilze; Was lebt im Totholz?

8. Waldbett: Den Blick in die Baumwipfel genießen, dabei lauschen und entspannen;
9. Station Bodenprofil: Erdschichten aus Jahrmillionen werden sichtbar, eine Informationstafel liefert Wissenswertes dazu.
10. Klangstation: Wie klingt Holz? Viele Musikinstrumente werden auch heute noch aus Holz hergestellt. Die unterschiedliche Länge der Scheite macht dabei den Ton aus...
11. Waldtier-Memory: Auf 24 Bilderkarten sind Waldtiere zu sehen. Findet ihr gleiche Pärchen?
11. Bilderrahmen im Wald „Waldglotze": Nichts Vernünftiges im Fernsehen? Probiert doch unser Programm einmal aus... Der Platz der Wellenliege ist gut gewählt: Der Blick durch den Landschaftsrahmen bis tief in den Wald sensibilisiert für die Schönheit unserer Natur.

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