22.2.2016 Reken. Heike Kannen aus Reken schreibt: Seit September 2015 hat die spirituell orientierte Gruppe „Herzensvisionen Reken and Friends" in liebevoller Arbeit einen Wunschbaum für die Allgemeinheit an der Waldkapelle Reken erschaffen.

Seitdem besuchten schon viele Menschen diesen Ort in Reken, kamen von nah und fern, um ihre Herzenswünsche an dem Wunschbaum zu platzieren.
Gerade in dieser heftigen Zeit der Umbrüche ist es der Gruppe ein Herzensanliegen, den Menschen eine Freude zu bereiten und Plätze zu erschaffen, die Kraft und Mut schenken.


Bisher wurde diese wundervolle Idee dankbar von allen Seiten angenommen. Die Gruppe „Herzensvisionen Reken and Friends" bekam sehr viele Danksagungen. Einige Menschen schrieben von der wundervollen Kraft, die sie dort schöpfen konnten.
Leider liegt nun seit einigen Wochen ein Schatten auf diesem Projekt.
Heike Kannen, die Gründerin der Gruppe, wird nun seitens des Fördervereins Waldkapelle und seitens der Kirchenvertreter der katholischen Kirche in Reken aufgefordert, diesen Wunschbaum bis nächste Woche Donnerstag, den 25. Februar 2016 zu entfernen.
Zum einen widerruft jetzt die Vorsitzende des Fördervereins Reken, dass Sie im Jahr 2015 die Zusage für das Projekt an der Waldkapelle getroffen hätte und zum anderen wurde seitens des katholischen Kirchenvertreters nun auch deutlich kommuniziert, dass Esoterik mit der katholischen Kirche nicht vereinbar sei.
Da es sich unserer Auffassung nach hier nur um einen Wunschbaum und ein Geschenk für die Menschheit an einem heiligen Ort handelt, sind wir als Gruppe über diese, für uns harte Vorgehensweise, sehr erschüttert.
Für uns ist jeder Mensch wichtig, egal welcher Religion dieser angehört. Für uns ist jeder Ort auf Erden ein von Gott erschaffener Platz.
Die Wünsche von den betenden Menschen jetzt zu entfernen, die voller Hoffnung und Liebe sind, ist für uns persönlich ein schmerzhafter Akt, den wir nicht durchführen möchten.
Dennoch wurde uns ganz deutlich gemacht, dass der Boden, auf dem der Wunschbaum steht, „Privatbesitz" der katholischen Kirche sei.
Wären wir noch im Mittelalter, könnten wir einiges von dieser Vorgehensweise durchaus nachvollziehen.
Wir leben jedoch jetzt im 21. Jahrhundert und haben hierfür sehr wenig Verständnis.
Anscheinend ist hier im Kreis Borken die evangelische Kirche schon zukunftsorientierter, denn von dieser wurde Heike Kannen zu dem großen Symposium, auf dem es um einen Erfahrungsaustausch von Spiritualität, Glauben, Wissenschaft und Gesundheit geht, eingeladen. Somit geht es hier auch um die offizielle Anerkennung der Spiritualität in allen Bereichen.
Wir hoffen, dass sich in unserer Gesellschaft immer mehr Wärme, Liebe und ein Miteinander entwickeln wird. Denn genau das wird gebraucht. Wir werden weiterhin alles vom Herzen her unternehmen, um Liebe in die Herzen der Menschen zu säen.
Menschen, die die Wünsche anderer Menschen absichtlich zerstören, sind im Herzen voller Ängste und Zweifel.
Wir bedauern sehr, dass unser Geschenk an diesem heiligen Ort nicht erwünscht ist und hoffen, dass Liebe und Verständnis dennoch ein positives Ergebnis zum Wohle aller bewirken wird.

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, weil Gott Liebe ist. 1. Johannes 4:8

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