1.3.2016 Reken (geg). „Ein Miteinander ist immer der bessere Weg". Das ist auch die Meinung der Mitglieder der Rekener Farbmühle, die sich bei „Menschen für Reken" engagieren. Speziell eingewanderte Frauen haben es aufgrund der Kultur in ihrem Land hier besonders schwer.

Deshalb möchten die Farbmüller ihren „kunstvollen" Beitrag zur Integration leisten. Malkurse im Maria Veener Atelier „Punktkommastrich" sollen entsprechende Brücken schlagen und Grenzen abbauen. In der Gruppe „Kreativ" der Gemeinschaft „Menschen für Reken" sind allerdings nicht nur Farbmüller zu finden.
Der erste angesetzte Termin brachte kaum Resonanz, deswegen wurden jetzt im Vorfeld für die Rekener Gäste Flyer in Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch erstellt und an die Flüchtlinge verteilt.


Am Samstagmittag warteten also vier Künstlerinnen im Atelier auf das was so kommen sollte. Und siehe da- insgesamt vierzehn Teilnehmer (Mütter mit Kindern) fanden, sehr zur Freude von Lilo Wolter, Veronika Wenker, Ulla Steinkamp und Liza Ettwig den Weg ins Atelier. Nicht zuletzt auch, weil die entsprechenden Paten hier vermittelnd tätig wurden. Diese organisierten auch den Shuttle nach und von Maria Veen.
Das Atelier war also rappelvoll und mindestens 16 weiße Leinwände wurden in bunte Bilder verwandelt. Für die Arbeiten mit Pinsel und Farbe am Maltisch hatte sich das Malerinnenquartett etwas einfallen lassen, was einfach umzusetzen ist. „Fließbilder" sollten geschaffen werden. Veronika Wenker, zeigte und erklärte die einzelnen Schritte: Zunächst die blaue Farbe auf die Leinwand aufbringen und fließen lassen, dann gelb, dann rot und schließlich weiß. Mit Strohhalmen wurden die Farben noch gezielt in eine Richtung gepustet und damit wunderbare Effekte erzielt. Verständigungsprobleme gab es dabei nicht. Für die sprachliche Brücke sorgten die schon sehr gut deutsch sprechenden Kinder und Frau Sakina Khattaoui, die bei der Gemeinde Reken auch für die Integration zuständig ist.


Am Ende waren alle Teilnehmer stolz auf das was sie geschaffen haben. Abschließend ließen alle zusammen in fröhlicher Runde den Nachmittag noch mit Keksen, Tee und anderen Getränken ausklingen.
Die Farbmüller sagen abschließend: "Zu uns kamen recht schüchterne Menschen, aber gegangen sind sie mit einem freudigen Lächeln und neugierig auf weitere Angebote. Auch wir haben viel Schönes von diesem Nachmittag mit nach Hause genommen und wir freuen uns schon auf die nächste Aktion."
Die Bilder werden am Freitag im Café der Kulturen im Pfarrheim St. Elisabeth in Reken Bahnhof zu bewundern sein.

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