5.4.2016 Kreis Borken (ots) - (fr) Von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr kontrollierten und fahndeten am gestrigen Montag über 100 Beamte im Kreis Borken an 18 Kontrollstellen im Straßenverkehr und zusätzlich in Wohngebieten und den Innenstädten im Kreisgebiet.

Der Kampf gegen Wohnungseinbrecher und andere reisende Straftäter (z.B. Taschendiebe, Spendentrickbetrüger) stand dabei im Mittelpunkt, ohne die Straßenkriminalität und die Verkehrssicherheit zu vernachlässigen. Die Einsatzzeit orientierte sich an der Analyse der Tatzeiten der Wohnungseinbrüche, die eben sehr häufig tagsüber und besonders verstärkt am frühen Abend verübt werden.
Die Polizei im Kreis Borken wurde dabei durch Beamte der Münsteraner Einsatzhundertschaft, der Autobahn- und der Bundespolizei unterstützt.
Die offenen Kontrollen der uniformierten Einsatzkräfte fanden auf wichtigen Verbindungsstraßen zu und von den Städten und Gemeinden unseres Kreises statt.
Die zivilen Fahnder waren in Wohngebieten und Innenstädten unterwegs und überprüften auch An- und Verkaufsgeschäfte.
Abgestimmt mit den zivilen Kontrollen zeigte die Polizei in den Innenstädten und Wohngebieten auch offene Präsenz.
Insgesamt wurden 93 Kontrollaktionen durchgeführt, bei denen 735 Fahrzeuge und 419 Personen überprüft wurden. Am Gronauer Bahnhof wurde ein vermisster Jugendlicher angetroffen und in Obhut genommen.
Bei einer Kontrolle in Gronau händigte ein junger Mann, der als Radfahrer kontrolliert worden war, freiwillig ein Tütchen mit Marihuana aus - er hoffte vermutlich, dadurch einer Durchsuchung zu entgehen. Dem war nicht so, die Beamten fanden bei der Durchsuchung noch einen Joint. Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. In sieben Fällen wurden verdächtige Personen überprüft, ohne diesen eine konkrete Straftaten nachweisen zu können. Die gewonnenen Erkenntnisse sind wichtige Informationen für unseren Kampf gegen die reisenden Einbrecherbanden.
Bei den Verkehrskontrollen mussten 69 Fahrzeuge beanstandet werden. 68 Verkehrsordnungswidrigkeiten wurden geahndet. "Mit den Maßnahmen erhöhen wir den Kontrolldruck auf die reisenden Täter und bekommen wichtige Informationen im Hinblick auf benutzte Fahrzeuge oder Begleitpersonen, " so der Einsatzleiter, Kriminaloberrat Uwe Klatt. Noch im April wird für den Kreis Borken erstmalig das Wohnungseinbruchradar veröffentlicht. Mit diesem Radar werden die Bürgerinnen und Bürger über die Einbrüche in den letzten sieben Tagen informiert und können sich so ein eigenes Bild über Einbrüche in ihrem Viertel machen. Die Polizei erhofft sich mehr Sensibilität der Nachbarn und einen noch besseren Schutz der eigenen vier Wände. Auch wenn im Kreis Borken in den vergangenen zwei Jahren leichte Rückgänge beim Wohnungseinbruch zu verzeichnen waren, ist uns bewusst, dass gerade diese Straftaten den Bürgerinnen und Bürgern Ängste und Sorgen bereiten. Die Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität wird ein zentrales Thema der Polizei im Kreis Borken bleiben.

Kreispolizeibehörde Borken
Pressestelle
Burloer Straße 91
46325 Borken

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