14.4.2016 Region (pd). Die Räder sind geputzt, die Reifen aufgepumpt, jetzt kann es endlich wieder losgehen: Vielerorts startet derzeit die Fahrradsaison 2016. Die Radler in der Region dürfen sich auf einen ganz besonderen Radweg freuen, den Radschnellweg Regio.Velo.

Dieser hat jetzt vom Lenkungsausschuss der Regionale 2016 den A -Status und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten.
Nachdem die Projektträger Ende 2015 bereits von der Kommunalpolitik das politische Mandat für die vertiefende Planung erhalten hatten, gab es nun auch von der Regionale 2016 Rückenwind für die Realisierung. Aktuell steht die Beauftragung für die Planungen des ersten Bauabschnitts von Bocholt bis Rhede kurz bevor.
Dabei geht es um die konkrete Trassenführung, die Gestaltung von Kreuzungen sowie der Wegeoberfläche und Beleuchtung.
Regio.Velo soll zwischen Isselburg an der niederländischen Grenze und Coesfeld entstehen und auf einer Länge von 60 Kilometern sieben Kommunen miteinander verbinden. Die geplante Strecke von Isselburg über Bocholt, Rhede und Borken bis Velen beträgt rund 46 Kilometer. Die Weiterführung von Velen über Gescher bis Coesfeld umfasst rund 15
Kilometer.
Radschnellwege sind deutlich breiter als normale Radwege, bieten somit gute Überholmöglichkeiten und haben Vorfahrtsregelungen bei Querungen. Gerade für schnelles Radfahren mit E-Bikes bieten sich neue Möglichkeiten.
Die Gesamtkosten für die Maßnahme werden auf ca. 42 Millionen Euro geschätzt. Die Bau - und Betriebskosten soll das Land NRW übernehmen.
Bei Dr. Kai Zwicker, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Regionale 2016 und Landrat des Kreises Borken, löste die Entscheidung große Freude aus. „Der Anteil an E -Bikes im Kreis Borken ist jetzt schon bundesweit außergewöhnlich. Mit dem Radschnellweg Regio.Velo kann nun eine zukunftsweisende Verkehrsinfrastruktur entstehen, die neue Mobilitätsoptionen zum Beispiel für Berufspendler schafft", sagt Zwicker.
Auch Zwickers Landratskollege aus Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr, zeigte sich hoch erfreut: „Regio.Velo bietet künftig eine Anknüpfung an die Radbahn Münsterland von Coesfeld bis Rheine. Diese wird jetzt schon intensiv von einheimischen und auswärtigen Radlern genutzt".
„Mit Regio.Velo ist die Zahl der A-Projekte auf jetzt 25 angewachsen. Kurz vor dem Start des Präsentationsjahres der Regionale 2016 ist das eine beachtliche Zahl, die in den kommenden Monaten noch wachsen wird. Viele weitere Projekte entwickeln sich sehr erfolgreich", sagte Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.
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