28.4.2016 Bahnhof Reken (geg). Die Beschäftigung mit der Historie Rekens motiviert einige Mitglieder des Heimatarchives immer wieder, ihre Erkenntnisse für die Nachwelt in einem Buch festzuhalten. So veröffentliche Josef Sondermann vor gar nicht allzu langer Zeit Eine Chronik über „Die Eisenbahn" in Reken.


Franz Josef Bücker aus Bahnhof Reken arbeitet derzeit an einem Buch über die Geschichte des jüngsten Ortsteils in der Windmühlengemeinde. Der Arbeitstitel: Buchprojekt "Bahnhof Reken ein Ortsteil entsteht" Von den Anfängen bis heute.
Und wie immer werden zur Vervollständigung gern noch alte Fotos und Informationen entgegenge- nommen. Und das, obwohl das Heimatarchiv welches Ende 2006 von Mitgliedern des Heimatvereins gegründet wurde, aus allen Nähten platzt und man aufgrund der Menge meint, eigentlich müsste dort die gesamte Geschichte Rekens lagern. Denn das historische Material des Ortes stapelt sich teilweise in dem kleinen Raum, im Gebäude der Verwaltung.
Auf der Internetseite sind Interessenten eingeladen einen Bilderspaziergang durch die Historie unternehmen, denn wie so oft sagen Bilder mehr als tausend Worte. Bilder und Zeichnungen aus Groß Reken, Maria Veen, Bahnhof Reken, Klein Reken und Hülsten bis in die Neuzeit lassen die Geschichte des Ortes lebendig werden. Die Fotos und Zeichnungen sind Dokumente der Zeitgeschichte und veranschaulichen den Weg der Gemeinde Reken von 889 bis zur Gegenwart. Dem aufmerksamen Beobachter bleibt natürlich nicht verborgen, dass sich die dörflichen Strukturen und das Umland erheblich verändert haben.
Und immer noch sind viele fleißige Hände regelmäßig damit beschäftigt, weitere Dokumente einzuscannen und sie so elektronisch zu archivieren, oder sie wie in dem Bildarchiv, der Bevölkerung zugänglich zu machen.
Aber zurück zu dem neuesten Buch das entsteht.
Franz Josef Bücker hat sich ans Werk gemacht und bemüht sich ältere Menschen zu befragen und deren Wissen aufzuschreiben: „Bevor sie alle wegsterben", sagt er.
Der Ortsteil sei durch die Ansiedlung der Eisenbahn entstanden, diese habe den Betrieb am 1.7.1879 aufgenommen. Torf und Holz sollte der Industrie im Ruhrgebiet geliefert werden. Männer sollten mit der Bahn den Weg zur Arbeit ins Ruhrgebiet antreten um dort zu arbeiten und den Familienunterhalt zu verdienen.




















Bis dahin habe es in Reken eine unglaubliche Armut und in Bahnhof Reken nur vereinzelte Bauernhöfe gegeben. „Dort wo heute Raiffeisen ist, gab es ab 1880 die allererste Bahnhofsgaststätte", weiß Bücker, der selbst Bahnhof Rekener Bürger ist. Nach und nach habe auch die Wohnbebauung begonnen, immer mehr Geschäfte siedelten sich an, Straßen nach Groß- und Klein Reken wurden gebaut. „Mit der Bahn kam das Geld nach Reken", sagt Bücker und erzählt auch, dass die Eisenbahn ursprünglich erst durch Groß Reken rollen sollte. Aber: "Die wollten die Bahn nicht".
Wer also zu der Geschichte Bahnhof Rekens noch etwas beitragen kann, der ist herzlich eingeladen sich mit Franz-Josef Bücker in Verbindung zu setzen.
Bilder können auch über die Homepage www.heimatarchiv-reken.de hochgeladen werden.
Telefon donnerstags von 18 bis 20 Uhr ß2864/944064

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