31.5.2016 Reken. Der Förderverein St. Elisabeth berichtet: Am 26. Mai machten sich 7 Pilger von der St. Elisabeth-Kirche in Bahnhof Reken aus auf den insgesamt ca. 115 Kilometer langen Fußweg nach Münster und zurück. Pastor Thomas Hatwig hatte ihnen vorab den Pilgersegen erteilt. "Bewahre uns Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns auf unseren Wegen....".

 

Von Reken aus ging die erste Etappe zur ca. 26 Kilometer entfernten Benediktinerabtei Gerleve in Billerbeck. Maurice Eber, der die gesamte Route ausgearbeitet hatte, stellte jeden Tag unter ein passendes Pilgermotto. Dies zog sich in Form von Texten und einem Film am Abend durch den jeweiligen Abschnitt der Tour. So ging es im ersten Tag um den Jakobsweg, dem wohl bekanntesten Pilgerweg der Christenheit.

Am zweiten Tag stand die längste Etappe auf dem Programm. Der Weg führte durch die herrlichen, frühlingshaften Landschaften des Münsterlandes. Nach einigen Zwischenstationen kamen die Pilger schließlich nach ca. 33 Kilometern am frühen Abend im Canisiushaus in Münster, dem Sitz der Brüdergemeinschaft der Canisianer, an. Thema dieses Tages war der französische Pilgerort Taizé.

Der dritte Tag begann wie immer mit einem Morgengebet und einem kurzen Text zum Thema des Tages "Der Franziskusweg". Daraufhin wurden die Rucksäcke geschultert und die Gruppe verließ die Domstadt in Richtung Dülmen. Das Wetter meinte es auch an diesem Tag gut mit der Pilgergruppe und so nahmen alle gut gelaunt die zu bewältigenden 29 Kilometer in Angriff. Gegen 16.30 Uhr tauchte der Kirchturm des Klosters Maria Hamicolt in Dülmen auf, der Unterkunft für die letzte Übernachtung des Weges. Ausklang war an diesem Abend ein Film zum Motto des Tages: der Franziskusweg von Florenz über Assisi bis nach Rom.

Der letzte Tag begann zunächst ein wenig regnerisch. Ab der Mittagspause aber ließ der Regen nach und so ging es getreu dem Tagesmotto „Pilgern nach Hause" wieder zurück nach Reken. Auch die abschließenden 27 Kilometer verliefen harmonisch und um ca. 16.00 Uhr zog die Gruppe zum Abschluss in die St. Elisabeth-Kirche ein.

Nach der durchweg positiven Resonanz der Teilnehmer plant der Förderverein St. Elisabeth auch für die Zukunft, Angebote dieser Art zu organisieren.

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