1.6.2015 Reken. Die Spar- und Darlehnskasse Reken hat mit Ablauf der Vertreterversammlung  auch bilanztechnisch einen Schlussstrich unter das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2015 gezogen. Vorstand und Aufsichtsrat wurde die notwendige Entlastung erteilt.

Auch der Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses fand die Zustimmung der Vertreterversammlung. 7,5 Prozent Dividende werden für die Mitglieder ausgeschüttet. Zudem werden die Rücklagen gestärkt. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden Hubert Kipp und Heinz Lensing.
Der besondere Gruß vom Aufsichtsratsvorsitzenden und Versammlungsleiter Hubert Kipp in der Eröffnung der gut besuchten Versammlung im RekenForum galt den Vertreterinnen und Vertreterm für die 5.078 Mitglieder, sowie dem diesjährigen Gastreferenten Bürgermeister Manuel Deitert. Dieser gab einen Ausblick über die aktuelle Entwicklung und zukünftigen Pläne für Reken.
„Wenn ich durch die Reihen blicke, freue ich mich, dass so viele Menschen an unserer Arbeit als Genossenschaftsbank Anteil nehmen", freute sich Kipp. Sein besonderer Gruß galt den Mitgliederjubilaren, die in diesem Jahr für ihre 50-jährige Treue zum Bankinstitut besonders gewürdigt wurden. Das waren: Werner Badde, Martin Elsner, Rudolf Gehlmann, Manfred Güttler, Bernhard Heermann, Bernhard Hessing, Willi Hesterwerth, Helga Hüppe, Aloys Kuhlmann, Heinrich Kuhrmann, Hermann Nottelmann und Ingrid Unter















Anwesende Jubilare v.li.n.re: Willi Hesterwerth, Werner Badde, Martin Elsner, Ingrid Unter, Helga Hüppe, Heinrich Kuhrmann

Im Mittelpunkt des Interesses stand der Bericht der beiden Vorstandsmitglieder Marc Trzcinski und Christian Nordendorf. „Wir dürfen Ihnen auch im Rahmen der heutigen Veranstaltung wieder über ein ordentlich abgelaufenes Geschäftsjahr 2015 Bericht erstatten, mit dem wir durchaus zufrieden sein können", erklärte Marc Trzcinski. Sein positives Fazit war jedoch trotz der Erfolgszahlen der Bank, mit Blick auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie Änderungen im Kundenverhalten von Moll-Tönen durchzogen. „Es wird für uns klassische Banken immer schwerer, im originären Geschäft mit Einlagen und Krediten auskömmliche Margen zu erzielen", beklagte er mit Blick auf die Niedrigzinsphase. „Auf der anderen Seite erhöht die überbordende Regulatorik massiv unsere Kosten." Und weiter: „Gerade kleinere und mittlere Banken sind von den immer höher werdenden regulatorischen Anforderungen stark betroffen".
















Der Aufsichtsrat

Durchweg gute Zahlen präsentierte Vorstand Christian Nordendorf. Die wesentlichen Bilanzzahlen aus 2015 im Einzelnen:
Das Kundengesamtvolumen legte um mehr als 7,6 Prozent zu und erreicht mittlerweile 450 Millionen Euro.
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 6,2 Prozent auf 211 Millionen Euro.
„Damit haben wir die Schalmauer, von 200 Mil-lionen, an der wir in den letzten Jahren immer gekratzt haben, deutlich überschritten", freute sich Nordendorf.
Die Forderungen an Kunden kletterten um 6,9 Prozent auf 165 Millionen Euro.
Die Kundeneinlagen wuchsen um 5,9 Prozent auf 146 Millionen Euro.
Auch im Dienstleistungs- und Vermittlungsgeschäft war die Spadaka erfolgreich unterwegs. Bemerkenswert waren die Spendenausschüttung. Im vergangenen Jahr wurden 55 Projekte in der Gemeinde mit über 50.000 Euro gefördert.
Für 2016 erwarten die beiden Vorstände weitere Belastungen infolge des Niedrigzinsniveaus. Insgesamt aber könne mit einem Ergebnis wie 2015 gerechnet werden.

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