19.7.2016 Reken. Bezug der Bürgerinitiative Gewerbeparkt A31-  zum  Leserbrief „Kein Industriegebiet in Grütlohn" in der BZ vom 14.7.2016

Bezugnehmend auf einen Leserbrief in der Borkener Zeitung, in dem besorgte Borkener nun befürchten, dass im Falle eines Ausstiegs aus dem Gewerbepark A31 nun ein Industriegebiet in Grütlohn entstehen könne, teilen wir mit: 
Neben dem Erhalt von Natur und Landschaft waren für uns von Anfang das Sparen von Kosten und ein sparsamer Flächenverbrauch wichtige Argumente gegen den Gewerbepark A 31.
Wenn nun von 8 Millionen Euro die Rede ist, die bisher ausgegeben wurden, so ist klarzustellen, dass der weitaus größte Anteil davon in den Kauf von Flächen und in Ökopunkte geflossen ist. Dies aber sind keine verlorenen Kosten, denn die Flächen und Ökopunkte sind anderweitig verwendbar!
Schade genug, dass man jahrelang Zeit und Geld in diese Fehlplanung investiert hat – es gibt aber eine gute Nachricht: durch den Anstieg der Preise für landwirtschaftliche Flächen ist der Wert dieser Besitztümer auch gestiegen, so dass die verlorenen Kosten damit wieder wettgemacht werden. Wenn man jetzt nicht noch weitere Kosten in dieses Projekt steckt, könnte der Zweckverband nach unserer Einschätzung sogar ohne Verlust aussteigen.
Die Alternative zum großflächigen Gewerbepark an der Autobahn ist aus unserer Sicht nun nicht, eine ähnlich große Fläche anderswo in die Landschaft zu setzen. Vielmehr sollte am Ortsrand an bestehende Gewerbeflächen je nach Bedarf Schritt für Schritt und möglichst flächenschonend angebaut werden.
Noch besser ist es, wenn innerstädtische Räume und Flächen (wieder) genutzt werden. Wie das gehen kann, wird in Borken soeben mit der Deutschen Glasfaser vorgemacht: in ein Innenstadt-Gebäude soll die Deutschland-Zentrale mit über 100 Mitarbeitern einziehen.

Hiltrud Pitzen (Heiden)
Albrecht Eichberger (Reken)
Martin Hillenbrand (Borken)

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