11.8.2016 Maria Veen (geg). Die Kaninchenzüchter allerorts sind derzeit von großen Sorgen geplagt. Denn in Deutschland grassiert die China-Seuche, auch RHD2 genannt. Auch in Maria Veen gibt es Fälle.
 

Im Jahr 2010 wurde erstmals in Nord-West-Frankreich diese neue und sehr agressive Variante der Chinaseuche entdeckt. Die Krankheit bewirkt meist innerhalb weniger Stunden ein inneres Verbluten des kontaminierten Kaninchens. Einen zugelassenen Impfstoff gibt es auf dem deutschen Markt noch nicht und in der Regel verläuft die Krankheit tödlich. Die Sterblichkeitsrate liegt bei über 90 Prozent.
„Das Thema ist natürlich auch in unserem Verein mehrfach besprochen worden. Leider ist der Virus tatsächlich auch bei uns angekommen und hat Tiere mehrerer Züchter getötet“, berichtet uns Jörg Wiesmann der Vorsitzende des Kaninchenzuchtvereins W715 in Maria Veen auf Nachfrage. .
Es sei für ihn ein Ärgernis, dass es wirksame Impfstoffe gebe, diese aber in Deutschland nicht zugelassen sind und deshalb per Ausnahmegenehmigung importiert werden müssten.
Und mit Hinblick auf die traditionelle Lokalschau: “Wie es mit unserer Lokalschau aussieht, kann ich noch nicht genau sagen, da wir erst Ende des Monats die nächste Versammlung haben. Da werden wir dann weiter beraten. Ich denke aber schon, dass sie stattfinden wird wenn genug Tiere da sind“. .

 

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