Text SPD Heiden
12.8.2016 Reken. Es ist schon ein Unterschied, ob man theoretisch über das Für und Wider des geplanten Interkommunalen Gewerbeparks an der A 31 diskutiert oder vor Ort mal die Landschaft, die hier verändert werden soll, auf sich wirken lässt.
Genau dies wollte der SPD-Ortsverein Heiden mit seiner Einladung zu einer Exkursion mit Hiltrud Pitzen in dem ausgewiesenen Gewerbeparkareal erreichen. Um es vorweg zu sagen: Das Interesse war beeindruckend: Rund 40 Interessenten aus allen Bevölkerungsschichten, aus Heiden, Borken und Reken, Jung und Alt, SPD-Mitglieder und -Nichtmitglieder, Befürworter und Gegner des Projektes konnte der Ortsvorsitzende Jan Kemper am Dienstag, 09. August 2016, um 18 Uhr am vereinbarten Treffpunkt begrüßen.
Der Spaziergang durch das wunderschöne Waldgebiet dauerte rund zwei Stunden. Hiltrud Pitzen und ihr Mitstreiter Martin Hillenbrand erklärten nicht nur sachkundig und kompetent den Wert des Waldgebietes für den Artenschutz, sondern vermittelten auch Einblicke in den Verlauf des bisherigen Bebauungsplanverfahrens, das im vorigen Jahr vom Oberverwaltungsgericht in Münster zunächst einmal gestoppt wurde.


Wie es nun weitergehen wird, weiß so recht noch niemand. Die einheitliche Front der Ratsparteien (außer Bündnis 90/Die Grünen) in den Kommunalparlamenten von Borken, Heiden und Reken steht nicht mehr so fest wie noch vor den Bürgermeisterwahlen. In einer nichtöffentlichen Verwaltungsvorlage der Borkener Stadtverwaltung, die der Borkener Zeitung offensichtlich zugespielt wurde, werden erstmalig schonungslos die Kosten und Risiken eines "Weiter so" mit den Möglichkeiten eines Ausstiegs aus dem Projekt abgewägt.
Für die Rekener SPD ist zurzeit nichts entschieden. Erst wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, wird die Fraktion das Für und Wider und die Konsequenzen einer Weiterführung des Verfahrens oder den Ausstieg aus dem Projekt beraten und dann ihre Entscheidung treffen.
Am Mittwoch, 07.09.2016, treffen sich in nichtöffentlicher Sitzung die SPD-Fraktionen aus Borken, Heiden und Reken, um sich über ihre inzwischen gebildete Meinung auszutauschen und das weitere Vorgehen zu beraten
Am Mittwoch, 21.09.2016, erhalten in nichtöffentlicher Sitzung alle drei Räte alle Informationen und Einschätzungen der mit dem Vorhaben befassten Fachleute. Danach diskutieren die Räte aller drei beteiligten Kommunen getrennt in öffentlicher Sitzung über das Projekt und stimmen darüber ab, ob das Verfahren weitergeführt wird oder nicht.

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