Es hat sich gelohnt! - Unternehmerinitiative B 67 n nach 14 Jahren fast am Ziel

180918 B 67 n 218.09.2018 (pd). „Große Freude und Erleichterung“, so umschreibt der Gründungsvorsitzende der Unternehmerinitiative „B 67 n – Lückenlos gut!“, Heinrich-Georg Krumme, seine Gefühlslage angesichts des heutigen Baubeginns für den letzten Lückenschluss der B 67 n.

 

„Als wir im Jahr 2004 unsere Initiative aus der Taufe gehoben haben, dachten wir schon, dass es etwas schneller vorangehen würde“, gibt Krumme, der als langjähriger Vizepräsident der IHK Nord Westfalen die Wirtschaft im Kreis Coesfeld repräsentiert, unumwunden zu. Andererseits: „Wer weiß, ob der heutige Spatenstich möglich gewesen wäre, wenn wir damals nicht aktiv geworden wären?“ ist Krumme letztlich fest von der positiven Wirkung der Initiative überzeugt.

Mehr als 120 Mitstreiter konnten Krumme und sein damaliger Amtskollege im Kreis Borken, Egbert Weber, für die Idee begeistern, sich mit einer Initiative einmal für und nicht gegen ein Projekt einzusetzen. „Die Idee hat sofort gezündet. Da musste ich niemanden lange überzeugen“, erinnert sich Krumme. Was folgten, waren eine bis heute fortgeführte Plakatkampagne entlang der Trasse – und zahlreiche Gespräche mit der Politik auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. „Plötzlich war die B 67 n in aller Munde – und die jeweiligen NRW-Verkehrsminister, gleich welcher Couleur, kamen über all die Jahre gern, um ihre volle Unterstützung für die B 67 n zu versichern.

Ernsthaft in Gefahr sei das Projekt seit der Gründung der Initiative eigentlich nicht mehr gewesen, konstatiert Krumme. Dies auch Dank der professionellen Unterstützung durch das IHK-Hauptamt: „Durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit IHK-Geschäftsbereichsleiter Joachim Brendel verfügte die Unternehmerinitiative über eine besondere fachliche Kompetenz und über beste Netzwerke, die es braucht, wenn man am Ende erfolgreich sein will, so Krumme.
Selbst die Landwirtschaft, die zur Realisierung des geplanten Trassenverlaufs auch Nachteile in Kauf nehmen musste, habe das Projekt nie grundsätzlich in Frage gestellt. „Ohne die konstruktive und verantwortungsbewusste Unterstützung der Landwirte, hätte es heute keinen Baustart gegeben“, ist sich Krumme sicher. Dafür sei er den betroffenen Betrieben und den landwirtschaftlichen Verbänden ausgesprochen dankbar.

Nun will der Initiativensprecher den Blick allerdings nach vorn richten: Für Ende 2022, spätestens 2023 hofft er auf die Verkehrsfreigabe. Mit einer durchgehend fertiggestellten B 67 n werde sich die Attraktivität des westlichen Münsterlandes für Unternehmen nochmals erhöhen. „Dann sind wir auch mit Blick auf die Anbindung an das großräumige Straßennetz ein Wirtschaftsstandort, der sich vor Niemandem verstecken muss, zeigt sich Krumme zuversichtlich.

 

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