Verabschiedung von Barbara Kockmann

19.06.2018 Reken (bli). Der Fortgang von Reken fiel Barbara Kockmann sichtlich schwer. Mit einem Familiengottesdienst feierte die Kirchgemeinde St. Heinrich am Sonntagvormittag ihren Abschied.

Zahlreiche Leute kamen, um ihr Lebewohl zu sagen. Barbara Kockmann, war zu 50% in Reken als Pastoralreferentin aktiv und zu 50% hat sie eine Stelle als geistliche Leiterin bei der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Münster, die sie beibehalten wird. Zukünftig wird sie statt in Reken in Dülmen als Schulseelsorgerin arbeiten.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Markus Kockmann kam sie zum Gottesdienst. Die Kirchenbänke waren bis auf den letzten Platz besetzt. Ihr zu Ehren begleiteten der Projektchor und der Kinderchor den Gottesdienst. Auch wenn Barbara Kockmann sich schon auf ihr neues Amt freut, konnte sie die Tränen kaum zurückhalten, als Pastor Thomas Hatwig und die Kirchengemeinde Reken sich bei ihr für ihr großes Engagement bedankten. Mit zahlreichen Projekten, Aktionen und Ideen hatte sie die Pfarrei bereichert. Viele Leute begleiteten und unterstützten sie in den letzten vier Jahren. Barbara Kockmann überreichte allen als Geschenk zur Erinnerung an die gemeinsame Zeit ein Gebet (s.u.) Von den Besuchern erhielt sie zum Abschluss Standing Ovations. Im Pfarrheim konnte sich jeder noch persönlich von ihr verabschieden.

Wie Pastor Thomas der Gemeinde mitteilte, wird die halbe Stelle der Pastoralreferentin in Reken nicht neu besetzt. Er berichtete uns nicht sehr erfreut darüber, dass dies das Bistum Münster in seinem Einsatzplan 2020 festgelegt hat. Reken, eine Kirchengemeinde mit unter 10.000 Katholiken darf daraufhin nur einen Pfarrer (Thomas Hatwig), einen Priester der Weltkirche (Pastor Harrison) und eine 100% Stelle für die Pastoralreferentin (jeweils 50% Elisabeth Stein und Lena Glenz) beschäftigen. Nur ein Teil der regelmäßig anfallenden Arbeit werden die Seelsorger auffangen können.

Gebet:
Tag für Tag erwartet Gott mich in der Wirklichkeit meines Alltages,

nicht auf einer Trauminsel oder einem Stern,
sondern in dem, was ist, wie es ist.

Tag für Tag begegnet Gott mir in den Menschen, die mit mir leben, die mich brauchen,
die für mich da sind oder auf mich warten und ich auf sie.

Tag für Tag lädt Gott mich ein, in Freundschaft mit ihm zu leben, auch wenn wieder
einmal Funkstille herrscht zwischen ihm und mir.

Tag für Tag sagt Gott mir neu zu, wie viel ich ihm bedeute, wie sehr ich ihm am
Herzen liege, wie viel Gutes er mir immer aufs Neue erweist.

Mit Gott können wir Grenzen überwinden, sei es Dorfgrenzen, Kirchturmdenken,
oder meine ganz persönlichen. Lassen wir uns darauf ein und es wird „Gut sowieso“

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