Bischof Dr. Felix Genn zu Besuch in Reken 

25.04.2018 Reken (pd) Am 1.Mai kommt Bischof Dr. Felix Genn nach Reken zur Waldkapelle, um an diesem Ort der Marienverehrung mit den Rekener Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam in einer Eucharistiefeier um 19 Uhr die Eröffnung des Marienmonats Mai zu begehen.


Die Wasserquelle, die Anfang des 17. Jahrhunderts dafür sorgte, dass hier eine Kapelle (ehemals Brunnenkapelle) und eine Einsiedelei gebaut wurden, ist längst versiegt, doch eine Gnadenquelle existiert an diesem Ort noch immer. Viele Menschen machen hier nach wie vor Gebetserfahrungen und bezeugen, dass sie Hilfe, Trost und Mut in ihren Sorgen finden und neue Kraft schöpfen. Hier spüren sie den Beistand Gottes durch die Fürsprecherin Maria und kehren gestärkt in ihren Alltag zurück.

Warum gilt ausgerechnet der Mai als „Marienmonat“?
Der Mai wird in der katholischen Kirche auch als „Marienmonat“ bezeichnet. In diesem Frühlingsmonat, in dem die Natur nach der Winterpause so richtig zu neuem Leben erwacht, gedenkt die Kirche der Mutter Jesu, der Gottesmutter. Sie ist der Inbegriff des neuen Lebens, da sie den Messias, Jesus Christus, geboren hat, der den Tod besiegt und für alle das Leben in Fülle gebracht hat.
Der Brauch eines Marienmonats ist im Mittelalter entstanden, wobei zunächst heidnische Frühlingsfeste christlich gedeutet und inhaltlich gefüllt wurden. In Deutschland ist zuerst in Bayern und im süddeutschen Raum seit 1841 auch das Brauchtum bekannt, im Mai mit besonderen Andachten und Marienfeiern an die Gottesmutter zu denken. Andere Bistümer schlossen sich nach und nach an.
In katholischen Gegenden wird besonders das Rosenkranzgebet im Mai gepflegt. Darin wird Maria um ihre Fürsprache bei Gott angerufen.

Marienaltar in der Waldkapelle (Foto: privat)

Die Kirchenchöre St. Heinrich unter Leitung von Udo Nobis und St. Elisabeth-Lyra unter Leitung von Eva Eichberger werden gemeinsam diesen festlichen Gottesdienst musikalisch gestalten.
Auch die Messdiener aus allen Gemeindeteilen sind besonders eingeladen mitzuwirken. Die Gewandausgabe wird im Vorfeld in den einzelnen Ortsteilen organisiert.
Am Ende der Messe wird es eine Lichterprozession auf dem „kleinen Prozessionsweg“ an der Waldkapelle mit dem Rekener Waldkapellenlied geben. Im Anschluss an den Gottesdienst freut sich der Bischof, mit möglichst vielen Besuchern bei einem kleinen Imbiss und Getränken ins Gespräch zu kommen.
1998 wurde auf Anregung von Pfr. Michael Schönherr ein Förderverein der Waldkapelle gegründet. Somit begehen wir mit diesem festlichen Pontifikalamt auch das 20-jährige Bestehen des Vereins. Das Ziel des Vereins ist, den Gebetsort durch finanzielle Unterstützung als Andachtstätte zu verschönern und die Marienver-ehrung zu fördern. Vermutlich ist die Waldkapelle der kleinste Wallfahrtsort im Bistum Münster, doch seit Generationen – gerade in der Karwoche – ein vielbesuchter. Der Verdienst des Fördervereins ist auch die Pfle-ge der Anlage und die wunderschöne Gestaltung des Kapellenvorplatzes, der das Feiern von Heiligen Messen unter freiem Himmel in würdiger Form ermöglicht. Viele Ehrenamtliche setzen sich für dieses Kleinod ein. Besonders zu erwähnen ist sicherlich Frau Bernadette Nieland-Felgenhauer, die nach der Gründung 1998 über Jahre hinweg den Verein aufgebaut hat, die derzeitige Vorsitzende Frau Martina Rensing-Frankowsky, Herr Martin Terdues, Frau Anneliese Schulze Tenbohlen und zahllose „treue Seelen“, die sich mit sehr viel Herzblut nahezu täglich um die Kapelle kümmern.

Waldkapelle von außen (Foto: privat)


Da an der Waldkapelle und auf dem Wanderer-Parkplatz an der Straße Sandheck nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, möchten wir alle Besucher bitten, nach Möglichkeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Waldkapelle zu kommen. Direkt an der Hauptstraße und auf dem Radweg ist das Parken verboten. Zur Ent-schärfung der Parkprobleme wird ein Pendelverkehr sowohl für den Hin- als auch für den Rückweg mit Klein-bussen eingerichtet; Start dafür sind ab 18 Uhr die Parkplätze an der St. Heinrich Kirche.
Wer von diesem Angebot Gebrauch machen möchte, melde sich bitte rechtzeitig im Pfarrbüro unter der Tele-fonnummer 02864 94016.
Der Gottesdienst wird bei jedem Wetter stattfinden, auch wenn wir natürlich von gutem Wetter ausgehen. Sollte uns Petrus mit einem warmen Frühjahrsregen zu sehr mit gedeihlichem Wachstumswetter beschenken, bitten wir auf kurzfristige Bekanntmachungen zu achten. Gegebenenfalls wird ein Zelt aufgebaut.

Bischof Genn im Garten (Foto: Martin Wißmann / © Bistum Münster)

 

 

 

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