Gemeinde erhält Förderung durch die NWL in Höhe 266.800 Euro

03.03.2018 Reken (bli). Der barrierefreie Umbau der Bushaltestelle und der Ausbau des „Park and Ride“ (P+R)-Parkplatzes am Bahnhaltepunkt Maria Veen wird durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) mit 266.800 Euro gefördert.

Dr. Klaus Effing, stellvertretender Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonen-Nahverkehr Münsterland (ZVM) überreichte am vergangenen Freitag stellvertretend für den Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) Bürgermeister Manuel Deitert einen Bewilligungsbescheid für die Gemeinde Reken.


Wie wir bereits in den beiden Artikeln „Umbau der Haltestellen und Bahnübergänge“ vom 13.0218 und „Reken.hautnah – hieß es in Maria Veen“ vom 27.02.18 wird es in diesem Jahr einige Veränderungen in dem Ortsteil geben. Die Deutsche Bahn wird den Bahnhaltepunkt barrierefrei ausbauen. Im Zuge dessen soll die Bushaltestelle „Schemmer“ näher zum Haltepunkt verlegt werden und ein Zugang entstehen, der es Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern ermöglicht bequem ein- und aussteigen zu können.

Mit der Erweiterung der vorhandenen Stellplätze entstehen insgesamt 38 Parkflächen, davon vier für Menschen mit Behinderung. Zusätzlich werden 16 überdachte Fahrradstellplätze errichtet. E-Bikes der Gemeinde stehen hier dann gegen eine geringe Gebühr zu Verfügung.

Die Gesamtkosten betragen rund 296.400 Euro, die die NWL mit 266.800 Euro (90 Prozent) bezuschusst. Der Zweckverband organisiert den Schienenpersonennahverkehr für über 5 Mio. Einwohnern in 16 Kreisen und 3 kreisfreien Städten in Westfalen-Lippe und ist der flächenmäßig größte Aufgabenträger in NRW. Zusätzlich fördert er auch Infrastrukturvorhaben für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr, wofür ihm jährlich rund 25 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Verbandsvorsteher des ZVM Dr. Klaus Effing betonte, dass die Verbesserung der Station Maria Veen eine Investition in die Zukunft ist. Die Strecke von Coesfeld bis Dorsten und bald auch bis Essen ist eine wichtige Bahnlinie für die Bürger. Ebenso zeigte sich Bürgermeister Manuel Deitert erfreut über die Förderung. „Die Verbindung des Ruhrgebietes mit der Region steigert die Attraktivität der Gemeinde,“ begründete er die Notwendigkeit der Umbaumaßnahmen. Viele Leute pendeln, sei in der Freizeit oder zwischen Wohnort und Arbeitsstelle, von Reken ins Ruhrgebiet aber auch umgekehrt.

Der Umbau der Bushaltestelle soll dieses Jahr im März beginnen. Die Deutsche Bahn plant den Baubeginn des Bahnhaltepunktes im Juni.

Die Gemeinde Reken überlegt, zukünftig noch weiter Bushaltestellen im Gemeindegebiet barrierefrei umzubauen.

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