"Reken.hautnah" hieß es in Maria Veen

27.02.2018 Maria Veen (bli). „Reken.hautnah“ hieß die erste Informationsveranstaltung des CDU-Gemeindeverbandes, die am letzten Montagabend bei Metallbau Bruns in Maria Veen stattfand.

Zahlreiche Bürger zeigten sich an den aktuellen Themen in der Gemeinde Reken sehr interessiert. Die CDU möchte immer in einem anderen Ortsteil „Reken.hautnah“ zweimal im Jahr anbieten. Die Bürger sollen in das politische und wirtschaftliche Geschehen in Reken mit einbezogen werden. Metallbau Bruns wurde als Veranstaltungsort ausgewählt, weil es sich selber ständig im Wandel befindet. Zu Beginn stellte Firmeninhaber Günter Bruns sein Unternehmen vor. Vor 15 Jahren wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit mit vier Mitarbeitern und beschäftigt heute rund 80 Leute. Während der Zeit wuchs der Betrieb stetig. Beginnend mit der Fertigung von Schweißbaugruppen für Hubarbeitsbühnen, hat er sich heute auf Höhenzugangs- und Umwelttechnik aus Feinkorn-Baustahl und Aluminium spezialisiert. Sein Ziel ist die Fertigung „alles aus einer Hand“, wobei Pünktlichkeit und Qualität an erster Stelle stehen. Dabei betonte er die hervorragende Zusammenarbeit mit der Inklusionsfirma Transfair Montage GmbH.
Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch CDU-Fraktionsvorsitzenden Dirk Köhne, referierte Bürgermeister Manuel Deitert über die wirtschaftliche und politische Situation in Reken. Dabei lag der Fokus auf dem zweitgrößten Ortsteil Maria Veen.

Foto: Bürgermeister Manuel Deitert

– Damit die Mühlengemeinde auch weiterhin wächst, werden verschiedene Maßnahmen getroffen, um insbesondere Familien anzusprechen. Für die Aktion „Gute Schule 2020“ investiert die Gemeinde in alle fünf Schulen. Dazu gehören verschieden Sanierungsmaßnahmen, die Einrichtung von Lernlandschaften und die Umgestaltung des Schulhofes der Elleringschule. Das Ferienhaus als Ferienbetreuung wird von den Eltern gut angenommen. Damit junge Familien in Reken wohnen können, werden mehrere Baugrundstücke angeboten.

Foto (Quelle Powerpoint-Präsentation Gemeinde Reken): geplantes Feuerwehrgerätehaus

– Zu einem stetig wachsenden Ortsteil gehört auch die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Maria Veen. Zur Zeit sind dort 25 Feuerwehrleute regelmäßig im Einsatz. Mit einem Anbau sollen unter anderem Schulungsräume und Umkleiden entstehen. Insgesamt investiert die Gemeinde 775.050 Euro in die Rekener Feuerwehr. Dazu gehören neben dem Erweiterungsbau, auch der Erwerb eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF 20) beispielsweise auch Bekleidung und Ausrüstungen.

– Zum Thema Straßenbeleuchtung erläuterte Bürgermeister Manuel Deitert, welche Leuchten gegen LED ausgetauscht werden. Die Kompaktleuchtstofflampen bleiben bestehen, weil die Summe der Umrüstungskosten und der möglichen Stromkosten im Vergleich zu den aktuellen Kosten zu hoch ist.

– Um Energie zu sparen soll das Hallenbad eine Photovoltaikanlage bekommen.

Foto (Quelle Powerpoint-Präsentation Gemeinde Reken): geplanter Breitbandausbau

– Ein wichtiger Punkt war der Ausbau des Breitbandnetzes. Dabei betonte Bürgermeister Manuel Deitert die Notwendigkeit, dass das gesamte Gemeindegebiet am Glasfasernetz angeschlossen ist. Die 400 Höfe im Außenbereich sollen ebenfalls einen schnelleren Internetanschluss erhalten. Hierfür stellte die Gemeinde einen Antrag auf Förderung. Voraussichtlich soll im zweiten Quartal 2018 mit dem Ausbau begonnen werden können.

– Die geplanten Straßenbaumaßnahmen gehörten mit Hinblick auf den Umbau der Bahnübergänge und des Bahnhofes in Maria Veen durch die Deutsche Bahn, zu den wichtigsten Themen an diesem Abend. Die Gemeinde beteiligt sich an den entstehenden Kosten für die Baumaßnahmen. Am Bahnhof soll für die Pendler ein P&R Parkplatz gebaut werden.

Foto (Quelle Powerpoint-Präsentation Gemeinde Reken): P&R am Bahnhof Maria Veen

– Für die Freunde des Maria Veener Schützenfest wird sich etwas ändern. Das Festzelt wird zukünftig nicht mehr im Baugebiet aufgebaut, sondern an der Landsbergstraße. Hierfür baut die Gemeinde Parkflächen am neuen Schützenfestplatz und unterstützt den Verein für die Herrichtung des Festplatzes mit 20.000 Euro.

– Nach dem Verkauf der Grundstücke im alten Baugebiet ist eine Erweiterung durch das Baugebiet Grönings Venn geplant.

– Im Anschluss an die Bahnarbeiten erhält das Gewerbegebiet Maria Veen eine Ringstraße. Dieses Gebiet wird nicht auf neue Flächen ausgedehnt.

Foto (Quelle Powerpoint-Präsentation Gemeinde Reken): gepante Sprinterbushaltestelle

– Die Sprinterbushaltestelle an der B67n soll ausgebaut werden. Die Auffahrt für PKW´s auf die Bundesstraße wird an dieser Stelle dann nicht mehr möglich sein. Für die Pendler entsteht am Parkplatz für 50 Fahrzeuge.

– Bürgermeister Manuel Deitert betonte, dass Reken im Vergleich zu den Nachbargemeinden und -städten die niedrigste Gewerbesteuer und Grundsteuer B erhebt. Das Wohnen in der Mühlengemeinde ist mit geringen Aufwendungen möglich und auch die Nebenkosten sind niedrig.

– Zum Abschluss wurde noch das Thema über das Aus des interkommunalen Gewerbeparks angesprochen.

Bürgermeister Manuel Deitert stand abschließend noch den Fragen der Besucher Rede und Antwort.

Foto: Werksbesichtigung unter der Leitung von Günter Bruns

Zum Ende der Veranstaltung führte Günter Bruns einige Besucher durch seine Werkshallen und erklärte ihnen, was und welche Elemente seine Mitarbeiter dort fertigen.

 

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