Heimatfest im RekenForum

14.01.2018 Groß Reken (bliu). Das Heimatfest des Heimatvereins Reken begeisterte auch in diesem Jahr wieder das zahlreiche Publikum, das am vergangenen Samstag einen vergnüglichen Abend im RekenForum erlebte.

Laiendarsteller, Sänger und Tänzer aus allen fünf Ortsteilen präsentierten eine abwechslungsreiche Bühnenshow. Das besondere daran ist, dass alles im typischen, regionalen Plattdeutsch vorgetragen wurde. Bernd Hensel, 1. Vorsitzender des Vereins, moderierte die Veranstaltung wieder in seiner humorvollen Art.

Zur Einstimmung auf das Fest wurde traditionsgemäß das Heimatlied des Heimatvereins Reken nach der Melodie „Wo die Nordseewellen...“ gemeinschaftlich gesungen. Sketche, Gesang und Tanz wechselten sich ab. Kiepenkerl Heinrich Winkelmann und Botterfienken Bernadette Röttgers machten sich Gedanken über „De olle Tied – Ok fröher wass´t ganz schön“ in Versform. Mit Sketch „Das Telefongespräch“ begeisterten Mirjia Hensel, Guido Lütkebohmert, Andreas Korte und Carsten Hösl das Publikum. Unter dem Motto „Schoole und Plattdütsch“ präsentierten die Schulkinder der Plattdeutsch-AG der Michaelschule unter der Leitung von Mechtild Benson und Irmgard Hensel Anekdoten und Gesang. Sieben Rekener Tänzerinnen (Mirija Hensel, Britta Huvers, Aline Heine, Kerstin und Theresa Lütkebohmert, Silke und Jacqueline Korte) hatten mit dem „Strumpfhosentanz“ die Lacher auf ihrer Seite.

Viel Spaß hatten das Publikum mit den Maria Veener Heubachlerchen und ihrem Sketch „Dat Botterfatt“ und auch der berühmte Sketch von Loriot „Der Bettenkauf“ wurde gekonnt dargestellt von Guido Lütkebohmert, Andreas Korte, Britta Huvers, Mirija Hensel und Claas Wübbeling.

Für ihren Liedvortrag „Schwattbrot - Stuten – Schinken“ erhielten alle Sängerinnen des Frauenchores zum Dank einen Schluck Korn vom Kiepenkerl. “Dinner for one..“ up Rekske Platt gehörte zu den Highlights des Heimatfestes. Carsten Hösl als Buttler James bzw. Butler Jans und Britta Huvers als Miss Sophie trieben dem Publikum im Forum die Lachtränen in die Augen.

Als Gäste zum 90. Geburtstag der alten Dame saßen diesmal nicht Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom mit am Tisch, sondern Bernhard Niewerth, Wehrführer Schulze-Holthausen, Dr. Benson und Willy Kolanczek. Der Butler stolperte statt über ein Bärenfell über einen Elch aus Plüschfell, und an Stelle festlicher Speisen und Getränke gab es westfälische Erbsensuppe, Zwiebelfleisch, Pannkoken und Herrencreme sowie Korn, Rotwein, Malteser und Sekt.

Zum Ende des Bühnen-Programmes gehörte das Schlusslied „Die Rekener Schweiz“, Text von Heinz Wüller und nach der Melodie „An der Nordseeküste..“, zur langjährigen Tradition des Heimatfestes, das mit einem gemütlichen Beisammensein und der Verlosung der vielen tollen Preisen erst seinen Abschluss fand.

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