Es geht auch rückwärts beim 24-Stunden-Lauf

11.09.2017 Klein Reken (bli). Das regnerische Wetter hielt nicht davon ab, beim 24-Stunden-Lauf dabei zu sein. Zahlreichen Teilnehmer aus Reken, aber auch aus dem näheren Umfeld, dem Ruhrgebiet und dem Niederrhein kamen zum Gevelsberg.

 

Freitag um 16 Uhr fiel der Startschuss.

Diesmal konnte Rainer Kauczor, Initiator des 24-Stunden-Laufes, „retro runner“ Markus Jürgens für dieses Laufevent begeistern. Der Weltrekordler im Rückwärtslaufen hatte sich zum Ziel gesetzt mit seiner Begleiterin Jenny Wehmschulte die 50 km Marke zu knacken. Jeden Kilometer sponserte das Unternehmen „Ha-Ra“ mit 50 Euro. Am Ende wurden 105,6 km daraus (Spendensumme: 5.280 Euro). Beide gehören nun zum „Club der 100 km Läufer“.

Durch Markus Jürgens kam Rainer Kauczor auf die Idee, einen inoffiziellen Weltrekord im „retro-run - Massenstart“ aufzustellen. Vor dem Startschuss wurden alle Teilnehmer aufgefordert, die ersten 100 Meter im Rückwärtsgang zurückzulegen.

Über 300 Läufer drehten sich natürlich sofort um und mit dem Startschuss ging es los.

 Zur Erinnerung erhielten alle retro-runner eine Plakette.

Nicht fehlen durfte die älteste Teilnehmerin, die 93-jährige Regina Peters, die bereits seit vielen Jahren beim 24-Stunden-Lauf mit dabei ist.

Ebenso hatten sich wieder viele Gruppen, wie beispielsweise der Benediktushof oder auch Freunde, Nachbarn, Firmen und Vereine, zu diesem Laufevent angemeldet.
Insgesamt gingen, walkten oder liefen 1.210 Leute um den Gevelsberg. 8.570 Runden wurden gezählt. 33 Leute schafften die 100 km Marke. Der Beste, Alois Wimmer von La Spvgg Herten, lief 146,40 km.


Zahlreiche Sponsoren spendeten pro Runde einen selbstbestimmten Betrag, der zu Gunsten der ambulanten Kinderhospizdienste Gladbeck, Haltern und Recklinghausen gehen soll.

 

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