Sturmnacht in Reken 

31.08.2017 Reken (bli). Der Sturm am gestrigen Mittwochabend hat in Reken teilweise große Schäden angerichtet, aber es gibt glücklicherweise keine verletzten Personen. Insbesondere der Bereich Weskerhok in Groß Reken ist betroffen. Dort sieht man mehrere umgestürzte Bäume.


Die Bahnstrecke Coesfeld-Dorsten konnte aufgrund dessen zeitweise nicht befahren werden. Auch auf einigen Straßen lagen die Blätterriesen quer zur Fahrbahn.

Viel Glück hatte ein Ehepaar im Weskerhok. Eine Eiche fiel in der Nacht auf ihr Haus. „Ich bin knapp davon gekommen. Zwei Minuten vorher lag ich noch im Schlafzimmer. Aber aufgrund des Sturms ging ich nach unten, weil ich bei unseren Pferden nachschauen wollte ob alles in Ordnung ist. Mein Mann saß noch Wohnzimmer,“ berichtete die Bewohnerin des Einfamilienhauses. „Wir standen gerade am hinteren Ausgang, als die Dachziegel runterflogen. Deshalb blieben wir im Haus und wollten vorne an der Eingangstür nachsehen, aber die ließ sich bereits nicht mehr öffnen. Ich bin dann wieder hoch ins Schlafzimmer und da sah ich den dicken Ast, der durch die Decke geschlagen war. Ein Dachbalken war gebrochen und der ganze Raum stand unter Wasser. Natürlich haben wir sofort die Feuerwehr und den Vermieter benachrichtigt.“ Aufgrund der Einsturzgefahr konnte die Familie nur das Nötigste mitnehmen. Zusätzlich sind Carport sowie beide PKW total zerstört. Der Pferdestall blieb intakt, obwohl ein abgeknickter Kirschbaum auf dem Dach lag. Das Ehepaar sowie deren Haustiere kamen alle mit einem Schrecken davon. Dank der Hilfe von Familie, Freunden und Nachbarn erhalten sie viel Unterstützung in dieser Notsituation.
Ebenso erlitt der Campingpark in Groß Reken einige Sturmschäden. Doch auch hier wurden keine Personen verletzt. Der Sturm hatte groß und schwere Bäume entwurzelt. Wie beispielsweise bei Elke und Bernhard Pfeifer aus Oberhausen, die im Sommer viel Zeit auf dem Campingplatz verbringen: „Wir wurden von unseren Nachbarn benachrichtigt und da sahen wir, dass der Baum quer in unserem Garten lag. Wir haben viel Glück gehabt. Nur unser Gartenhaus ist geschädigt.“

Einige Parzellen weiter ist ein Baum auf einen Bungalow gefallen und hat die Seite so schwer beschädigt, dass er nicht mehr bewohnbar ist.“ Einen großer Teil der Äste und Baumstämme die teilweise auch die Wege versperrten, hatten viele fleißige Hände bereits entfernt.
Die Feuerwehr Reken war Mittwochnacht bis 2 Uhr und am darauffolgenden Donnerstag wieder ab 7 Uhr morgens im Einsatz.

Hier geht es zur Fotogalerie:
http://reken-erleben.de/index.php/fotos/sturmnacht-in-reken

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